Die Tage danach fühlen sich anders an. Nicht unbedingt leichter, aber… stabiler. Dario und ich bewegen uns auf dünnem Eis, doch anstatt Angst davor zu haben, einzubrechen, fange ich langsam an zu glauben, dass es uns tragen könnte. Heute treffen wir uns in einem kleinen Café, das er vorgeschlagen hat. Es ist gemütlich, mit dunklen Holzmöbeln und großen Fenstern, durch die das trübe Winterlicht fällt. Ich war schon einmal hier, aber damals hatte es sich anders angefühlt. Heute bin ich mir bewusst, dass es nicht nur um einen Kaffee geht. Es geht um uns. Dario sitzt mir gegenüber, eine Tasse vor sich, und sieht mich an. Nicht aufdringlich, nicht fordernd—einfach nur aufmerksam. „Woran denkst du gerade?“ fragt er schließlich. Ich rühre in meinem Cappuccino, ohne wirklich nachzudenken. „D

