Es ist seltsam, wie sich alles gleichzeitig so vertraut und doch völlig neu anfühlt. Darios Hand in meiner – eine Geste, die früher selbstverständlich war, doch jetzt von einem leisen Zögern begleitet wird. Wir gehen weiter durch den Park, wortlos, aber die Stille ist nicht unangenehm. Sie ist einfach da, so wie wir. Ich weiß nicht, was unser nächster Schritt genau bedeutet. Vielleicht bedeutet es nur, dass wir einander eine Chance geben, ohne Versprechen, ohne Erwartungen. Vielleicht ist es mehr. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das schon herausfinden will. „Also…“ Dario räuspert sich, und ich spüre seine Nervosität. „Darf ich dich heute Abend zum Essen einladen?“ Ich lache leise. „Ist das jetzt ein richtiges Date?“ Er grinst. „Kommt drauf an. Würdest du zu einem sagen?“ Ich zögere.

