Mirabellas Sicht Nicht Alessandro. Einer der Wachmänner, ein Mann, den ich gesehen, aber nie gesprochen hatte. Sein Blick erfasste die Szenerie rasch. Ich stand hinter dem Schreibtisch, den Schlüssel in der Hand, die Schublade leicht geöffnet. Er war darauf trainiert, Details zu bemerken, und ich hatte zu viele vergessen. „Ich suchte etwas zum Lesen“, sagte ich und zwang meine Stimme zu ruhiger Stimme. „Alessandro meinte, ich könnte mir Bücher aus seiner Sammlung ausleihen.“ Der Gesichtsausdruck des Wachmanns veränderte sich nicht, doch ich sah, wie er seine Hand leicht auf die Waffe zusteuerte, die unter seiner Jacke verborgen war. „Mr. Rossi bewahrt seine Bücher in der Bibliothek auf, Ma’am. Dies ist sein Privatbüro.“ „Natürlich. Ich muss mich verirrt haben.“ Ich entfernte mich vom S

