Eine Latte am Morgen...

1142 Words

Kälte weckt mich. Ich taste nach Joshi. Nichts. Ich öffne meine Augen einen Spalt weit. Sehe ihn etwas entfernt von mir liegen. Ganz klein eingerollt. Wie man es von einer Katze kennt, so klein. Beine an den Körper eng angezogen, die Arme ebenfalls. Seine Hände hat er vor seinem Gesicht liegen. Diese Haltung erinnert mich auch an ein Embryo. Irgendwann habe ich irgendwo mal gehört oder gelesen, dass Menschen, die so schlafen, irgendwas beschäftigt. Hmm…  Ich rücke näher an ihn ran und schmiege mich an meinen kleinen Hasen. Augenblicklich entspannt er sich und seufzt zufrieden. Ich schiele über seinen Kopf hinweg auf die Uhr. Acht Uhr zwölf. Schlafen lohnt sich also nicht mehr. Ich verstecke mein Gesicht an seinem Nacken und atme seinen herben Duft ein. Er riecht noch nach Schweiß von gest

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