Er stand auf. Barfuß. Die kalten Pfützen umspülten seine Zehen. Er trat hinaus. Der Hof war Schlamm. Der junge Baum stand schief, das silberne Blatt hing schwer herab, tropfte. Torvald saß auf einem umgestürzten Stamm. Die breiten Schultern nass. Das graue Haar klebte am Schädel. Er starrte ins Feuer. Sagte nichts, als Viktor sich neben ihn setzte. „Es regnet wie früher“, murmelte Torvald schließlich. „Als ob nichts passiert wäre.“ „Es ist nicht wie früher“, antwortete Viktor. „Früher hätten wir uns in die Festung verkrochen. Jetzt sitzen wir draußen und lassen uns nass regnen.“ Torvald lachte einmal kurz. Ein trockenes, raues Geräusch. „Weil wir keine Festung mehr haben. Nur dieses… Ding.“ „Es ist genug.“ „Für heute. Was ist morgen?“ Viktor schwieg. Der Regen wurde stärker. Der W

