Kapitel 31: Die Narben des Neuanfangs

1016 Words

„Ich will ein Haus. Nicht groß. Nicht prächtig. Nur ein Dach. Ein Feuer. Einen Tisch. Betten für die Kinder. Einen Platz, wo wir sitzen können und schweigen, ohne dass die Stille uns frisst.“ Selene zog an ihrer Hand. „Und einen Garten. Mit Blumen. Die bluten, wenn man sie pflückt. Damit wir nie vergessen, dass Schönheit wehtut.“ Das Rudel lachte. Nicht spöttisch. Warm. Torvald nickte. „Dann bauen wir.“ Sie fingen an. Nicht mit Werkzeugen. Nicht mit Plänen. Mit bloßen Händen. Sie rissen Steine aus dem Boden. Trugen sie zusammen. Stapelten sie. Nicht gerade. Nicht perfekt. Schief. Wackelig. Aber echt. Sie fällten Bäume. Mit Zähnen. Mit Klauen. Mit roher Kraft. Sie flochten Äste. Rissen Streifen von ihrer eigenen Kleidung. Nähten damit. Flickten. Verbanden. Liesel und Selene samm

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