Aeris Er kommt wieder näher, und diesmal berührt er mich nicht. Er starrt mich einfach an, wie ein Raubtier, das sein Opfer bewundert. Er scheint diesen Moment zu genießen. Ein Schauer der Vorfreude läuft über meine Haut. — Warum? Meine Stimme zittert, aber ich bemühe mich, ruhig zu bleiben. Warum hast du mich gewählt, mich? Seine Augen funkeln mit einem unheilvollen Glanz. — Weil du stark bist, Aeris. Und weil man in einer Welt aus Dunkelheit die Schatten zähmen muss. Ich verstehe nicht. Noch nicht. Aber etwas in seinen Worten beunruhigt mich tief. Er spricht von Schatten, als wäre es etwas, das wir zähmen könnten. Oder vielleicht ist es er, dieser Schatten, der sich hinter seiner Schönheit, hinter seiner Brutalität verbirgt, der mich anzieht. Ich schließe für einen Moment die Auge

