Ich blinzele und versuche, die Dunkelheit vor mir zu durchdringen. Der Raum ist kalt, zu kalt. Ein dumpfer Schmerz zieht sich durch meinen Kopf, als ich versuche, mich zu setzen. Doch ich bin schwach, zu schwach, als könnte mein Körper sich nicht mehr richtig bewegen. „Leon?“ flüstere ich, meine Stimme bricht fast. „Wo sind wir?“ Ich höre ein leises, aber vertrautes Geräusch. Der Klang von Schritten. Schneller, immer schneller. Ich versuche, mich zu konzentrieren, meine Gedanken zu ordnen, aber es ist, als wäre mein Verstand in Watte gepackt. „Ayra, hör mir zu!“ Leon’s Stimme ist scharf, eindringlich. „Es ist noch nicht vorbei. Du musst jetzt stark bleiben. Wir sind noch nicht sicher.“ Ich versuche, mich zu orientieren, aber das Gefühl von Unruhe wächst in mir. Etwas stimmt nicht. Etwa

