Der Schuss hallt durch den Raum, und mein Herz setzt für einen brüchigen Moment aus. Alles fühlt sich plötzlich still an, als ob die Welt um mich herum den Atem anhält. „Ayra!“ Leon’s Ruf reißt mich aus meiner Starre. Ich drehe mich, die Panik in meinem Blick muss deutlich zu sehen sein, als ich ihn anschaue. Doch es ist nicht er, der getroffen wurde. Es ist Maya. „Nein!“ schreie ich, doch meine Stimme klingt fremd, verzerrt von der Verzweiflung, die mich überkommt. Sie sackt zu Boden, ihre Waffe fällt aus ihren Händen, und der Raum um uns wird von dem kalten Echo des Schusses erfüllt. „Maya!“ Ich renne zu ihr, ohne nachzudenken, ohne wirklich zu wissen, was ich tue. Meine Hände zitteren, als ich sie aufhebe, ihren leblosen Körper in meinen Armen stütze. „Es tut mir leid…“, murmle ich

