Kapitel 59 – Die verlorene Verbindung Ich sitze auf dem kalten Parkbank, die Dunkelheit der Nacht umhüllt mich, und mein Herz fühlt sich schwer an – als hätte es einen Teil von Finn mitgenommen. Es ist bereits spät, und obwohl die Straßen fast leer sind, drängt sich die Stille wie ein bedrückender Schleier über mir auf. Ich kann Finns Stimme immer noch in meinen Ohren hören, sein Lachen, seine sanfte Art, mit der er mir immer das Gefühl gab, dass alles möglich war. Doch jetzt ist er weg, und die Fragen drängen sich mir in den Kopf: Was ist mit ihm passiert? Habe ich etwas falsch gemacht? Wieso fühle ich mich so schuldig? Ich erinnere mich an den Moment, als er plötzlich einfach nicht mehr da war. Es war, als hätte der Wind ihn davongetragen – und ich stand da, unfähig, etwas zu tun, auße

