58.

1110 Words

Kapitel 58 Ich schlafe nicht. Nicht eine einzige Sekunde. Die Stunden ziehen sich endlos, während ich auf meinem Bett sitze, die Beine angezogen, die Arme um meinen Körper geschlungen. Mein Blick ist auf die dunkle Nacht hinter meinem Fenster gerichtet, als könnte ich Finn dort draußen irgendwo sehen. Aber er ist fort. Und das Gefühl, dass ich ihn diesmal wirklich verliere, frisst mich von innen auf. Mein Telefon liegt neben mir, stumm. Keine Nachricht, kein Anruf. Ich habe es unzählige Male in die Hand genommen, Finns Namen auf dem Display angestarrt, aber was soll ich ihm schreiben? Komm zurück? Wo bist du? Warum tust du das? Nichts davon würde eine Antwort bringen. Ich wünschte, ich könnte wenigstens weinen. Aber ich bin leer. Nur mein Herz schlägt viel zu schnell, rast gegen

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