12.

1088 Words

Kapitel 12: Ein Abend voller Fragen Der nächste Abend fühlt sich an, als würde die Zeit sich weigern, voranzuschreiten. Ich habe das Wohnzimmer aufgeräumt, die Kissen neu drapiert und sogar eine Kerze angezündet, obwohl ich sie gleich wieder ausgepustet habe – es fühlte sich zu inszeniert an. Jetzt sitze ich auf dem Sofa, mein Handy in der Hand, und warte. Punkt 19 Uhr klopft es an der Tür. Mein Herz setzt für einen Moment aus, bevor es in einem hektischen Rhythmus weiterschlägt. Ich atme tief ein, glätte mein Shirt und öffne die Tür. Stark steht da, in seiner typischen, lässigen Art. Dunkle Jeans, ein schlichtes Hemd, das an den Ärmeln hochgekrempelt ist, und dieser Ausdruck in seinen Augen, der so viel verspricht und doch so wenig preisgibt. „Hey“, sagt er sanft, ein kleines Lächeln

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