46.

1053 Words

Kapitel 46 Mein Atem geht schwer, als ich die Augen aufreiße. Dunkelheit umgibt mich, aber diesmal ist es keine Leere. Ich liege auf dem kalten Boden, meine Hände tasten hektisch umher, als ob ich nach etwas greifen könnte, das mich zurück in die Realität zieht. Mein Herz hämmert, mein Kopf schmerzt – und Weldons letzte Worte wiederholen sich immer und immer wieder in meinem Kopf: „Es ist vorbei, Ayra.“ Aber es ist nicht vorbei. Nicht für mich. Ich zwinge mich, aufzustehen, obwohl meine Beine zittern. Die Kälte kriecht in meine Glieder, und ich wische mir mit einer fahrigen Bewegung die Tränen aus dem Gesicht. Meine Wut beginnt, die Verzweiflung zu überdecken. Wenn Weldon glaubt, dass er mich so leicht aufgeben kann, dann kennt er mich nicht. Er gehört zu mir. Ich lasse ihn nicht einfa

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