Kapitel 47 Der Boden unter mir bebt, und ich kann kaum atmen. Alles scheint sich zu drehen, während die Welt um uns herum in Chaos versinkt. Die Frau – ich weiß nicht einmal, wer sie ist oder warum sie so viel Macht über Weldon hat – hebt erneut ihre Hand, und die Luft wird so schwer, dass ich mich kaum bewegen kann. „Ayra!“ Finns Stimme dringt durch das Dröhnen und die Dunkelheit, und ich spüre, wie er mich am Arm packt und versucht, mich hochzuziehen. Aber mein Blick bleibt auf Weldon gerichtet, der regungslos dasteht, wie eine Puppe, die von unsichtbaren Fäden gehalten wird. „Weldon!“ schreie ich mit aller Kraft, die ich noch habe. Meine Stimme ist heiser, aber ich gebe nicht auf. „Weldon, kämpf dagegen an! Das bist nicht du!“ Seine Augen zucken, nur für einen Moment. Es ist kurz, k

