48.

998 Words

Kapitel 48 Die Stille nach dem Sturm ist fast unerträglich. Jeder Schritt hallt durch die endlosen Gänge, und die Dunkelheit scheint dichter zu werden, je weiter wir gehen. Weldon stützt sich schwer auf mich, seine Atmung flach und angestrengt. Finn läuft vor uns her, sein Blick unruhig, während er jeden Schatten überprüft, jede Ecke, die wir passieren. „Wir sind fast da“, flüstert Finn, doch seine Stimme klingt alles andere als sicher. „Bist du sicher?“ Meine eigene Stimme ist kaum mehr als ein Krächzen. Mein Hals ist trocken, meine Beine fühlen sich an, als könnten sie jeden Moment nachgeben. Finn bleibt kurz stehen und dreht sich zu mir um. Sein Gesicht ist schweißbedeckt, und die Linien um seine Augen wirken tiefer als je zuvor. „Nein“, gibt er zu, „aber wir haben keine andere Wahl

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