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DER GEISTERREITER:MEINE BIKER-MAFIA STIEFBRUDER

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Blurb

Blair dachte, sie würde eine neue Familie gründen. Stattdessen ging sie direkt in eine Welt, die auf Blut und Geheimnissen basierte.Ihr Stiefbruder hatte immer Abstand gehalten und sie behandelt, als wäre sie nur ein Kind. Aber hinter der Kälte steckte etwas weitaus Gefährlicheres - denn er war nicht nur der ferlosene Erbe ihrer neuen Familie. Er war ein Schatten in der Unterwelt. Ein Mann, der ohne zu zögern getötet hat. Sie nannten ihn "Ghost Rider", den Erben einer mächtigen Mafia-Familie, die in Biker Gangs verwurzelt ist.„Nachdem ich dein Tagebuch gelesen habe, weiß ich, wovon du träumst, Engel. Ich kenne jedes Verlangen, das du zu verbergen versuchst.“Seine Worte beunruhigten sie. Seine Berührung erschreckte sie. Doch je näher er kam, desto mehr erkannte sie, dass es unmöglich war, zu entkommen. Er war ihre Besessenheit, ihr Peiniger, ihr Beschützer.Gefangen unter einem Dach mit ihm und ihrem rücksichtslosen Stiefvater, entdeckte Blair bald die Wahrheit: Es gab keine Grenzen zwischen Familie und Feinden, Liebe und Ruin.In einer Welt, die von Macht und Gewalt beherrscht wird, verwandelte sich das Verlangen in ein gefährliches Spiel der Kontrolle. Und sobald er sie beanspruchte, würde das Freimachen mehr kosten als ihr Herz - es könnte ihr Leben kosten.Eine verbotene Mafia-Romanze, in der Leidenschaft eine Waffe ist und Liebe nur eine weitere Art der Zerstörung ist.

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Episode1
Blairs Perspektive Ich stand am Tor und schleppte meinen Koffer hinter mir her. Das Haus sah genauso aus wie früher, aber es fühlte sich nicht mehr wie mein Zuhause an. Die Vorhänge waren zugezogen, die Fenster verschlossen. Trotzdem wartete ich und hoffte, dass Dad herauskommen würde – nur dieses eine Mal. Hinter mir lehnte sich Mama an das Auto und trommelte mit den Fingern aufs Dach. „Blair“, rief sie, ihre Stimme schärfer als zuvor. „Er will dich nicht sehen. Lass uns gehen.“ Ich ignorierte sie und klingelte erneut. Der Klang hallte im Inneren wider, aber nichts regte sich. Mir schnürte sich die Brust zusammen. Er war da. Ich wusste es. Er wollte mir nur nicht gegenübertreten. Ich wandte mich ab und kämpfte gegen die Tränen in meinen Augen an, als die Tür quietschend aufging. „Prinzessin.“ Seine Stimme war leise, gebrochen. Ich wirbelte herum. Papa stand in der Tür, dünner, als ich ihn in Erinnerung hatte, mit Schatten unter den Augen. „Ich … ich habe die Klingel nicht gehört“, sagte er, während sich seine Lippen zu einem gezwungenen Lächeln verzogen. Ich wusste, dass er sie gehört hatte, aber ich widersprach ihm nicht. Ich ließ meinen Koffer fallen und rannte in seine Arme. Seine Umarmung fühlte sich schwächer an, aber sie war immer noch mein Zuhause. „Ich hätte dich nicht aussperren sollen“, murmelte er an meinem Haar. „Ich war nie wütend auf dich, Blair. Nicht ein einziges Mal.“ Meine Kehle schnürten sich zu. „Es ist okay, Dad. Ich musste mich nur … verabschieden. Ich ziehe nach L.A.“ „Ich weiß.“ Seine Hand ruhte auf meiner Wange, rau und zitternd. „Dort bist du in Sicherheit. Aber versprich mir eins: Wenn du mich jemals brauchst, kannst du anrufen. Egal, was passiert. Du wirst immer mein kleines Mädchen sein.“ Ich nickte und flüsterte: „Ich komme an deinem Geburtstag zu Besuch.“ Bevor ich in Tränen ausbrechen konnte, löste ich mich von ihm und hob meinen Koffer auf. Er stand auf der Veranda und sah mir nach, seine Gestalt verblasste im Rückspiegel, als Mama losfuhr. Stille erfüllte das Auto. Ich starrte aus dem Fenster, dachte an Papa, dachte an die Narbe am Kinn meines Stiefvaters und an den Sohn, den ich noch nicht kennengelernt hatte. Nichts davon spielte eine Rolle. Ein Jahr – das war alles. Dann würde ich achtzehn sein. Dann würde ich zurückkommen. Dimitris Perspektive Ich saß in meinem Büro und las die Unterlagen zum Miami-Projekt durch, als die Tür quietschend aufging. Mein Vater kam mit einem übermütigen Grinsen herein und hielt einen Umschlag fest, als wäre er aus Gold. Ich ahnte bereits, was darin war. Ich wusste, was kommen würde, aber ich schwieg. Es hatte keinen Sinn, ihn wissen zu lassen, dass ich die Männer um den Finger gewickelt hatte. Wenn er merkte, dass die Unterbosse mir jetzt folgten, würde er die Beherrschung verlieren und ein weiteres Massaker anrichten. „Dimitri“, sagte er, als gehöre ihm die Welt. „Ich habe etwas Wichtiges für dich.“ Ich machte mir nicht die Mühe, meinen Ärger zu verbergen. „Ach ja? Was ist es diesmal – Babysitten oder hinter einem deiner Chaos herräumen?“ „Hör auf mit dieser Einstellung“, bellte er und wedelte mit dem Umschlag. „Du und Vale geht undercover. In irgendeiner schicken Schule in der Stadt. Ich will, dass du den kleinen Bruder des Sheriffs unter die Lupe nimmst.“ Ich ließ die Akte in meiner Hand fallen und hob eine Augenbraue. „Du willst, dass ich … zur Schule gehe? Ich leite die halbe Ostküste, und du willst, dass ich mich als irgendeine verdammte Lehrerin ausgeben soll?“ „Das ist wichtiger als dein Ego“, sagte er. „Der Sheriff schaltet unsere Leute einen nach dem anderen aus. Sein Bruder ist seine einzige Schwachstelle. Keine Akten, keine Fotos, nichts. Wir wissen nur, dass er an dieser Schule ist. Du schleichst dich ran, findest seine Verbindung heraus und suchst einen Weg, den Sheriff zu Fall zu bringen.“ Ich schnaubte, schnappte mir den Umschlag und klappte ihn auf. Neuer Ausweis, Hintergrundinformationen … eine komplette falsche Identität. „Warum schießen wir dem Sheriff nicht einfach zwischen die Augen und bringen es hinter uns?“ „Weil das bei niemand anderem funktioniert hat“, schnauzte er „Jeder Anschlag auf ihn ist gescheitert. Er ist ein Geist. Aber sein Bruder? Der ist echt, und er ist ungeschützt.“ Ich lehnte mich in meinem Stuhl zurück und atmete langsam aus. „Und während ich hier festsitze und den fröhlichen kleinen Lehrer spiele, bist du zu Hause und spielst den Ehemann?“ Sein Kiefer spannte sich an. „Lass meine Frau da raus.“ Ich grinste höhnisch und zündete mir eine Zigarette an, nur um ihn noch mehr zu ärgern. „Deine Frau? Die Frau, die du vor drei Monaten kennengelernt hast? Und diese Stieftochter, die ich noch nie gesehen habe? Du tust so, als wären sie Königinnen.“ „Sie gehören jetzt zu dieser Familie.“ „Nein. Sie gehören zu deiner Midlife-Crisis“, sagte ich kalt. „Es ist mir egal, ob du dir ihre Namen auf die Brust tätowieren lässt – sie werden niemals meine Familie sein. Sag ihnen lieber, sie sollen mir aus dem Weg gehen, denn wenn sie bei mir auftauchen, schicke ich sie in Stücken zu dir zurück.“ Seine Hände ballten sich zu Fäusten, aber er behielt die Beherrschung. Ich wusste, dass ich ihm unter die Haut ging, und das gefiel mir. „Begreif das endlich mit deinem dicken Schädel“, sagte er mit leiser Stimme. „Hier geht es ums Überleben. Wenn du das machst, überleben wir. Wenn du es vermasselst, sind wir alle tot.“ Ich stand auf und beugte mich über den Schreibtisch, sodass ich ihn überragte. „Ich werde den Job übernehmen, weil ich keine Lust habe, so bald zu sterben. Aber täusche dich nicht – ich werde nicht für dich bürgen. Du bist nur dem Namen nach der Boss. Vergiss das nicht.“ Er starrte mich an, den Mund zu einer schmalen Linie gepresst, aber er sagte kein Wort. Er drehte sich einfach um und ging hinaus. Ich setzte mich wieder hin, drückte die Zigarette im Aschenbecher aus und griff nach dem Umschlag. Darin befand sich eine IF-Karte mit meinem Gesicht darauf. Ich schlug die Hände vors Gesicht, „Das kann doch nicht dein Ernst sein.“ Was gefälschte Ausweise angeht, war das ein Witz. Mein Name war nicht geändert worden. Das Einzige, was sich von meinem Originalausweis unterschied, waren die Adresse und die Identifikationsnummer. „Wer auch immer dachte, dieser Plan würde funktionieren, war hirntot.“ Ich bin in der Mafia-Welt berühmt, und das nicht nur wegen des Namens meines Vaters. Damit undercover zu gehen, war Selbstmord – oder vielleicht war es genau das, was ich wollte. Lass es scheitern, nur um meinem Vater zu zeigen, wie nutzlos seine Pläne waren. Ich hatte die Dokumente kaum durchblättert, als Vale hereinplatzte, ohne anzuklopfen, als gehöre ihm der Laden. „Schon mal was von Anklopfen gehört?“, murmelte ich, ohne aufzublicken. Vale lachte leise. „Seit wann brauche ich Erlaubnis, um in dein Büro zu kommen?“ Ich seufzte und legte die Papiere beiseite. Vale war der Einzige, den ich ertrug – mein Bruder ohne das gemeinsame Blut. Aber heute nervte mich sein überhebliches Grinsen. „Vielleicht brauchst du keine Erlaubnis, aber ein bisschen Verstand würde helfen. Ich bin nicht in der Stimmung.“ Vale ließ sich auf einen Stuhl fallen. „Lass mich raten – du schmollst wegen des Highschool-Auftritts? Dad ist nicht dumm. Es gibt einen Plan.“ Ich warf ihm einen scharfen Blick zu. „Vale, hör auf, ihn zu verteidigen. Wir wissen beide, dass das dumm ist.“ „Überzeug mich“, sagte er. Ich beugte mich vor. „Erstens: Jeder weiß, wer ich bin. Zweitens: Dieser Ausweis ist erbärmlich. Drittens: Ich verliere den Verstand, wenn ich monatelang warten muss. Ich muss Blut vergießen, nicht auf ein Kind aufpassen.“ Vale schwieg und dachte nach. Dann fragte er: „Wann war deine letzte Therapiesitzung?“ Ich bin angespannt. „Ist schon eine Weile her.“ „Wie lange?“ „Sechs Monate, vielleicht.“ „Und die Medikamente?“ „Die hab ich auch abgesetzt.“ Er fuhr mich an: „Du weißt doch, was passiert, wenn du die Medikamente nicht mehr nimmst.“ Ich wandte den Blick ab. Vale ging auf und ab. „Steh auf. Wir gehen zum Arzt.“ „Ich kann nicht“, sagte ich. Er blieb stehen. „Warum?“ „Weil“, seufzte ich, „ich ihn umgebracht habe.“ Stille. Er starrte mich fassungslos an. „Warum?“ „Er wusste zu viel. Je weniger Leute von mir wissen, desto besser.“ Er ließ sich in den Sessel sinken. „Du hättest es mir sagen sollen. Jetzt muss ich einen anderen Psychiater finden.“ „Ich muss nicht normal sein“, sagte ich. „Doch, das musst du. Sonst bist du mit dreißig tot. Das nächste Mal sprichst du mit mir, bevor du jemanden umbringst.“ Ich hob die Hände. „Na gut. Du suchst den Therapeuten aus. Aber bitte kein Gerede über Gefühle.“ „Kann ich nicht versprechen“, sagte er. Ich wechselte das Thema. „Warum bringe ich nicht einfach den Sheriff um?“ Vale hob eine Augenbraue. „Du hast gesagt, das würde nichts bringen. Er ist Teil eines Teams. Wenn du ihn tötest, kommt als Nächstes jemand Schlimmeres. Wir brauchen seine Geheimnisse oder müssen ihn auf unsere Seite ziehen.“ Ich stöhnte. „Stimmt … das habe ich gesagt.“ „Ja, hast du. Deshalb hat Dad diesen Schulplan ausgeheckt – nah ran, Einfluss gewinnen, sie von innen heraus lahmlegen.“ Ich rieb mir die Schläfe. „Vielleicht bin ich doch verkorkster, als ich dachte.“ Vale, nickte. „Meinst du? Und du hast noch nicht mal das Beste gehört.“ Ich verzog das Gesicht. „Nur zu, ruinier mir den Tag.“ Vale grinste. „Deine Stiefmutter und deine Stiefschwester ziehen morgen ein.“ Ich blinzelte. „Nein.“ „Doch.“ „Nein.“ „Ja, und es kommt noch besser“, fuhr Vale fort. „Die Stiefmutter weiß von dem Geschäft, die Tochter aber nicht. Der Boss will, dass das so bleibt. Du wirst den perfekten großen Bruder spielen … und einen Englischlehrer an ihrer Schule.“ Mir blieb der Mund offen stehen. „Das ist doch ein Scherz.“ „Nein. Sie glaubt, du seist der Erbe eines Luxusimperiums und irgendein gelangweilter Milliardär mit einem Hobby als Schriftsteller. Der Boss hat alle Polizeiaufzeichnungen löschen lassen, deine Vergangenheit umgeschrieben und jede Spur deines Namens aus den Ermittlungsakten getilgt.“ Ich konnte es nicht glauben. Mein Vater hatte das Unmögliche geschafft. Entweder tat er es, weil er mich liebte … oder weil er meinen perfekten Ehemann und Stiefvater spielen wollte. Ich schnaubte. „Er hat das nicht für mich getan, Vale. Sei nicht naiv. Es ist für seine glänzende neue Familie.“ Vale schwieg. Ich stand auf und griff nach meiner Jacke. „Na gut. Ich spiele mit. Ich werde der brave Junge sein, der hilfsbereite große Bruder, der langweilige Englischlehrer.“ Vale kicherte. „Und keine Stiefschwester umbringen.“ „Keine Versprechen“, grinste ich. Vales Grinsen verschwand. „Dimitri …“ Ich winkte ab. „Entspann dich. Ich werde mich benehmen … vorerst. Aber wenn das hier vorbei ist, bekomme ich, was ich will. Und wenn ich fertig bin, wird unser lieber alter Herr nicht mehr das Sagen haben.“ Vales Schultern sackten zusammen. „Ich weiß nicht, ob das ein Versprechen oder eine Drohung ist.“ „Weder noch“, sagte ich mit einem Grinsen. „Es ist eine Garantie.“

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