KAPITEL VIER

1451 Words

Die schweren Samtvorhänge hielten das Morgenlicht fern und tauchten die gewaltige Master-Suite in eine tiefe, luxuriöse Dämmerung. Als ich aufwachte, spürte ich etwas Weiches unter mir. Es war ein krasser Gegensatz zu meinen gewöhnlich kalten, leeren Morgenstunden. Zwei schlanke Arme hielten sich fest an mir, als würden sie mich am Bett festhalten. Ich blinzelte und wartete auf den üblichen Anflug von Ärger, der mich jedes Mal überkam, wenn es jemand wagte, mich ohne meine Erlaubnis zu berühren. Doch der Ärger kam nicht. Stattdessen durchströmte mich eine seltsame Welle des Glücks. Es störte mich überhaupt nicht, dass ich nicht allein war. Ich blickte auf die Person hinunter, die sicher in meinen Armen lag. Die Erinnerungen an die vergangene Nacht kehrten in einer lebhaften, brennenden We

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