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Puck mit dem Teufel

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Der ruhige Rhythmus des Krankenhauszimmers verschwand, als Irene die Augen schloss; der gleichmäßige Puls ihres Vaters wurde von der lebhaften Erinnerung an die vergangene Nacht überschattet. Die rohen, instinktiven Nachwirkungen davon, sich an Lucian verkauft zu haben, überwältigten sie.Sie spürte noch immer, wie seine massiven, schwieligen Hände ihre Hüften umklammerten und ihren zerbrechlichen Körper auf der weichen Matratze festhielten. Als sein dicker, steifer Schaft ihre Schenkel spreizte und ihr enges Innerstes zum ersten Mal weit öffnete, hatte eine blendende Welle unverfälschter Hitze ihre Abwehr durchbrochen. Seine kräftigen, besitzergreifenden Stöße hatten gnadenlos gegen sie geschlagen und sie tief in die Laken gedrückt, bis sich ihr anfänglicher Schmerz in atemlose Lust auflöste.Ein leises Keuchen entfuhr ihren Lippen in der leeren Station, als sich plötzlich eine feuchte Wärme zwischen ihren Schenkeln ausbreitete. Ihr Körper trug noch immer deutliche Spuren, vollständig erweckt von dem Teufel, an den sie sich verkauft hatte.

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KAPITEL EINS
Sie wollte nur das Geld, um einen sterbenden Mann zu retten; er wollte nur einen Körper, um ein unstillbares, unersättliches Verlangen zu befriedigen. Das harte, mechanische Piepen des Herzmonitors war ein Geräusch, das ich inzwischen fürchtete, doch nichts hätte mich auf das widerwärtige Poltern vorbereiten können, das durch unser kleines Wohnzimmer hallte. „Dad!“, schrie ich, ließ den Stapel Lehrbücher in meinen Armen fallen und stürzte über den Parkettboden auf ihn zu. Mein Vater lag hilflos auf dem Teppich. Seine Haut war geisterhaft grau, seine Lippen leicht bläulich verfärbt. Seine Hand umklammerte schwach seine Brust, während er nach Luft rang, die seine Lungen nicht mehr erreichen wollte. Dies war das vierte Mal innerhalb von zwei Monaten, dass sein Körper dem aggressiven Tumor, der seine Organe zerstörte, nachgegeben hatte—das vierte Mal, dass ich zusehen musste, wie der einzige Mensch aus meiner Familie, den ich noch hatte, mir durch die Finger glitt. „Irene … es tut mir leid …“, keuchte er. Seine Augen rollten nach hinten, und er verlor vollständig das Bewusstsein. „Nein, nein, nein! Bleib bei mir! Dad, mach die Augen auf!“, schluchzte ich und klopfte verzweifelt gegen seine kalte, feuchte Wange, bevor ich aus voller Kehle schrie: „Bella! Ruf einen Krankenwagen! Sofort!“ Die nächsten zwei Stunden verschwammen zu einem einzigen Chaos aus blinkenden roten Lichtern, sterilen weißen Korridoren und dem erdrückenden Geruch von Desinfektionsmittel. Ich saß auf einem harten Plastikstuhl im Wartebereich der Notaufnahme, die Knie an die Brust gezogen. Meine Kleidung war vom kalten Schweiß durchnässt, den der Zusammenbruch meines Vaters verursacht hatte. Mein Handy vibrierte heftig in meiner zitternden Hand. Ich sah darauf und erwartete einen Anruf des Chefarztes. Stattdessen gefror mir das Blut in den Adern, als der Name meines Onkels auf dem Display erschien. Onkel Richard. Der Mann, der die letzten sechs Monate damit verbracht hatte, meinem Vater seine verbliebenen Vermögenswerte abzunehmen, sobald dieser erkrankte. Ich wischte über das Display und hielt das Telefon ans Ohr. „Onkel Richard? Bitte sag mir, dass du ins Krankenhaus kommst. Dad hatte gerade wieder einen schweren Anfall und—“ „Spar dir deine Tränen, Irene“, unterbrach mich die kalte, verbitterte Stimme meines Onkels. Kein Hauch von Mitgefühl lag darin. „Ich rufe an, um dir mitzuteilen, dass die Bank die Zwangsvollstreckungsunterlagen offiziell bearbeitet hat. Dein Vater hat mir vor drei Wochen seinen Anteil am Familienbesitz überschrieben, um seine bisherigen Arztschulden zu begleichen. Du hast achtundvierzig Stunden Zeit, deine Sachen aus dem Haus zu schaffen.“ Mein Atem stockte. Der Verrat traf mich wie ein körperlicher Schlag gegen die Brust. „Was? Das ist eine Lüge! Dad würde dir niemals etwas überschreiben! Er stand unter starker Sedierung—du hast ihn hereingelegt!“ „Nenn es, wie du willst, Mädchen“, höhnte Richard. „Die Unterlagen sind rechtsgültig. Und komm gar nicht erst zum Familienanwesen, um Hilfe zu suchen. Du und dein kranker Vater seid auf euch allein gestellt. Viel Glück dabei, seine Intensivstationskosten zu bezahlen, wenn die Bank seine verbliebenen Konten bis Mittag einfriert.“ Die Verbindung wurde mit einem scharfen Piepton unterbrochen. Ich zog das Telefon langsam von meinem Ohr. Eine einzelne, heiße Träne rann über meine Wange, während die völlige Zerstörung sich wie eine schwere Last auf meine Schultern legte. Mein eigenes Fleisch und Blut hatte uns völlig ausgeraubt, während mein Vater im Sterben auf einer Trage lag. Die schweren Doppeltüren der Intensivstation schwangen auf, und Dr. Holland trat heraus. Er wirkte erschöpft, während er seine OP-Maske abnahm. Ich sprang auf und eilte auf ihn zu. „Doktor … Wie geht es ihm?“, flehte ich mit brechender Stimme. Dr. Holland sah mich mit tiefem Mitgefühl an. „Wir konnten ihn stabilisieren, Irene, aber der Tumor hat weiter metastasiert. Er braucht innerhalb der nächsten achtundvierzig Stunden eine dringende onkologische Hochrisikooperation, sonst werden seine Organe dauerhaft versagen.“ Er hielt inne und holte tief Luft. „Aber … der Verwaltungsrat des Krankenhauses hat eine vollständige Kontosperre verhängt. Der Eingriff zusammen mit der spezialisierten Intensivpflege kostet dreihunderttausend Dollar im Voraus. Wenn die Zahlung nicht bis morgen früh eingegangen ist, bleibt uns keine andere Wahl, als ihn auf eine Hospizstation zu verlegen.“ Dreihunderttausend Dollar. Ich konnte nach dem Verrat meines Onkels nicht einmal dreihundert Dollar auftreiben. Ich sank zurück auf den Plastikstuhl und vergrub mein Gesicht in den Händen, während erstickende, heftige Schluchzer meinen Körper erschütterten. Ich war völlig allein. In zwei Tagen würde ich obdachlos sein. Ich war pleite. Und ich war kurz davor, meinen Vater sterben zu sehen, nur weil ich nicht genug Geld in den Händen hatte. Bella trat hinter mich und schlang ihre Arme fest um meine zitternden Schultern. Sie ließ mich einige lange Minuten weinen, bevor sie mich hochzog und mich ansah. Ihr Gesicht war todernst, völlig frei von ihrer sonst so fröhlichen Art. „Irene, hör mir zu“, flüsterte Bella. Ihre Stimme war leise und angespannt, während sie sich im stillen Korridor umsah. „Du kannst dieses Geld nicht von einer Bank bekommen. Du kannst es nicht von deinen verdorbenen Verwandten bekommen. Aber es gibt einen Ort … einen Mann, für den dreihunderttausend Dollar ungefähr so viel bedeuten wie Kleingeld.“ Ich wischte mir die feuchten Wangen und sah sie verzweifelt an. „Wer? Bella, ich mache alles. Ich nehme drei Jobs an, ich unterschreibe jeden Kredit—“ „Kein Kredithai wird dich anfassen“, unterbrach Bella mich trocken. „Ich rede von Lucian Dimitri.“ Der Name jagte mir einen eisigen Schauer über den Rücken. Selbst an meiner scheinbar unschuldigen Modeuniversität kannte jeder diesen Namen. Lucian Dimitri. Der skrupellose Milliardär und CEO von Dimitri Enterprise—und der gefürchtete, unangefochtene Teufel der dunklen Unterwelt dieser Stadt. Über ihn sprach man nur in ängstlichem Flüstern. Kalt. Gnadenlos. Und scheinbar völlig ohne menschliches Mitgefühl. „Bella … er ist ein Monster“, keuchte ich. Mein Herz hämmerte gegen meine Rippen. „Die Gerüchte besagen, dass er jeden zerstört, der sich ihm in den Weg stellt.“ „Die Gerüchte besagen auch, dass er absurde, lebensverändernde Summen für kurzfristige persönliche Vereinbarungen bezahlt“, konterte Bella. Ihre Hände schlossen sich fester um meine Handgelenke, während sie versuchte, mich zu überzeugen. „Er hat einen unstillbaren, legendären Appetit auf Frauen, aber niemand hält es lange mit ihm aus, weil seine Macht überwältigend ist. Er engagiert hochklassige private Begleiterinnen, bezahlt ihnen ein Vermögen und schickt sie anschließend wieder fort.“ Sie sah mir direkt in die Augen. „Das ist der einzige Weg, Irene. Der einzige Weg, innerhalb von zwölf Stunden dreihunderttausend Dollar aufzutreiben, um die Rechnungen deines Vaters zu bezahlen und zu verhindern, dass dein Onkel auch noch den letzten Rest deines Lebens zerstört.“ Ich starrte meine beste Freundin an, während mein Verstand sich in purem Entsetzen verlor. „Wie stellst du dir vor, dass ich einfach in die Höhle des Löwen gehe und diesem unbefriedigten Teufel meine Jungfräulichkeit verkaufe?“, fragte ich. Meine Stimme brach vor purer Verzweiflung und Angst. „Weil das der einzige Weg ist, deinen Vater zu retten und dafür zu sorgen, dass er weiter atmet“, erwiderte Bella. In ihren Augen lag ein flehender Ausdruck. „Ich kenne jemanden, der für sein persönliches Sicherheitsteam arbeitet. Ich kann dein Profil sofort über sein privates Portal einreichen und eine Notfallbewerbung stellen. Aber die Entscheidung musst du selbst treffen.“ Ich drehte den Kopf und blickte durch das kleine Glasfenster der Intensivstation. Mein Vater lag dort. Blass. Reglos. An ein Dutzend Kabel angeschlossen, die kaum ausreichten, um seinen schwachen Puls aufrechtzuerhalten. Vor meinem inneren Auge erschienen das grausame Grinsen meines Onkels und die Zwangsvollstreckungsmitteilung, die über unserem Zuhause schwebte. Ich hatte keine Wahl. Ich war in die dunkelste Ecke meines Lebens gedrängt worden. „Tu es“, flüsterte ich. Ich schloss die Augen, während der bittere Geschmack der Kapitulation meinen Mund erfüllte. „Reich es ein.“

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