KAPITEL SECHSUNDSECHSUNDZWANZIG Dimitri Ich wachte mit pochenden Kopfschmerzen auf, die sich anfühlten, als würde mein Schädel platzen. Alles war dunkel. Absolute Dunkelheit. Ich konnte nichts um mich herum sehen. Meine Augen versuchten sich zu gewöhnen, aber es gab kein Licht. Nichts als absolute Finsternis. „Schon wieder ein Keller!“, brüllte ich. Meine Stimme hallte in der Leere wider. Der Klang meiner eigenen Stimme ließ meinen Kopf noch schmerzhafter pochen. Ich hatte mich noch nicht von dem Keller erholt, in dem Michail mich tagelang eingesperrt hatte. Dieser Albtraum verfolgte mich immer noch. Und jetzt war ich in einem anderen. Ein weiteres dunkles Gefängnis. Verdammt!, fluchte ich innerlich. Meine Hände waren auf dem Rücken gefesselt. Das Seil war zu eng und rau. Es s

