KAPITEL ELF Irinas Sicht „Lass mich los!“, schrie ich, Tränen strömten über mein Gesicht. Alexeis Faust umklammerte mein Handgelenk fester, seine Nägel gruben sich in meine Haut und ließen Blut wie ein Armband fließen. Ich hatte panische Angst. Mein Herz raste, als ich zurück auf die bereits zerstörte Tür blickte. Dmitri wäre untröstlich. Er würde sich Sorgen machen. „Wohin bringst du mich?“, schrie ich, als er mich die Treppe hinunterzerrte. Er drehte sich zu mir um, und es schmerzte, Dmitris Gesicht in seinem zu sehen. Seine grünen Augen glänzten vor Wut. „Du trägst mein verdammtes Kind“, sagte er mit kalter Stimme. Ein Schauer lief mir über den Rücken. Ich sah ihn an und bemerkte, dass er keine Wunde hatte. „Du solltest vermisst sein“, sagte ich. „Dmitri hat dich gesucht.“

