KAPITEL DREIZEHN Irinas Sicht Mein ganzer Körper fühlte sich an wie aus Stein. Ich war so müde. Die Angst hatte mir alle Kraft geraubt. Aber ich weigerte mich, neben ihm zu schlafen. So stand ich gefühlt ewig an der Glaswand und starrte auf das dunkle Wasser draußen. Meine Beine begannen zu schmerzen, aber das war mir egal. Es war besser, als in diesem Bett zu liegen. Ich drehte mich um und sah ihn an. Im Dämmerlicht sah er Dimitri so ähnlich, und der Anblick schmerzte mich zutiefst. Aber er war nicht Dimitri. Er war ein Monster. Er schlief tief und fest. Ich beobachtete, wie sich sein Brustkorb gleichmäßig hob und senkte. Und ein winziger Funke Hoffnung keimte in mir auf. Vielleicht konnte ich entkommen. Vielleicht fand ich ein anderes Zimmer zum Schlafen, einen Schrank, irgendetwa

