Kapitel15

1585 Words

KAPITEL FÜNFZEHN Irinas Sicht Ich stand neben dem Stuhl und starrte auf den leeren Teller vor mir. Wut und Angst schnürten mir den Magen zu. Alexei deutete erneut auf den Stuhl. „Setz dich, Irina.“ Ich rührte mich nicht. „Ich will nach Hause.“ „Das ist jetzt dein Zuhause“, sagte er leise. „Nein“, sagte ich bestimmt. „Mein Zuhause ist bei Dimitri. Bring mich zurück.“ Er nahm seine Kaffeetasse und trank langsam einen Schluck. „Setz dich und iss dein Frühstück.“ „Ich esse nichts, bis du mich zurückbringst!“, rief ich und verschränkte die Arme vor der Brust. Seine grünen Augen trafen endlich meine. Und sie waren kalt und bedrohlich. „Du wirst dich setzen“, sagte er leise. „Und du wirst essen. Oder ich werde dich festhalten und dir jeden Bissen selbst in den Hals stopfen.“ Meine Wang

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