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Die süße Sucht des Alphas

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Ich bin nur ein Mädchen, das in einer Stadt überlebt, die mich vergessen hat. Gebrochen, kalt und ertrinkend in Schulden … Ich ging für einen Mitternachtsjob nach Silver Creek, ein Ort, der Menschen verboten ist, es sei denn, sie sind so gebrochen wie ich.

Dort traf ich Jaxson, den Alpha-Erben und Kapitän der Eiswölfe … den Mann, der mich nicht hätte wollen sollen, es aber tat. Dann kam Kaelen, flüsterte mir Versprechungen zu, an die ich glauben wollte, doch die Wahrheit war düsterer … mein Blut, meine Macht und mein Herz gehörten nicht mehr mir. Jetzt bin ich gefangen zwischen Verlangen und Gefahr, Besessenheit und Überleben, Liebe und Verrat.

Wenn die Wölfe, vor denen ich geflohen bin, auf die Jagd gehen … werde ich sie überleben? Oder soll ich mich dem Band ergeben, das mich zerstören könnte … oder mich für immer retten?

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1
„Bitte, Mr. Henderson. Ich brauche nur bis Montag. Der Scheck für die Studienbeihilfe sollte bis dahin eingelöst sein.“ Ich log. Es würde weder am Montag noch jemals ein Scheck kommen. Ich presste den Bildschirm meines Handys fester ans Ohr, um das Zittern in meiner Hand zu beruhigen. Die Luft in meiner winzigen Wohnung war so eisig, dass ich meinen Atem vor mir in kleinen, gespenstischen Nebelschwaden auf der abblätternden Laminatplatte der Küchenzeile sehen konnte. Am anderen Ende der Leitung stieß Henderson einen feuchten, keuchenden Seufzer aus, der sich wie ein verstopftes Rohr anhörte. Ich stellte ihn mir in seinem überhitzten Büro vor, wie er wahrscheinlich Fettflecken von seinem Mittagessen auf seine fleckige Krawatte wischte. „Maya, Liebes“, sagte er. Die Zärtlichkeit ließ mir unter meinen drei Kleidungsschichten eine Gänsehaut über den Rücken laufen. „Das hatten wir doch schon, du bist zwei Monate im Rückstand. Ich führe hier ein Geschäft, keine Wohltätigkeitsstation, schon gar nicht seit Elenas Tod. Gott hab sie selig, sie hat immer pünktlich bezahlt.“ Die Erwähnung meiner Großmutter fühlte sich an wie ein Schlag. Die Trauer war auch nur zweiundneunzig Tage später noch immer frisch und quälend, stieg mir in die Kehle und drohte mich zu ersticken. „Ich weiß“, flüsterte ich und krallte mich so fest an die Kante der Theke, dass meine Knöchel weiß wurden. „Ich weiß, und es tut mir so leid. Die Beerdigungskosten, sie haben mich einfach… begraben. Aber ich habe eine Spur zu einem zweiten Job. Ich schwöre, ich habe bis Freitag mindestens die Hälfte zusammen, versprochen“, sagte ich. Noch eine Lüge, ich ertrinke schon in Lügen. „Freitag um fünf Uhr, Maya“, sagte Henderson mit harter Stimme und verlor jegliches gespieltes Mitgefühl. „Der Zettel an Ihrer Tür ist keine Empfehlung. Wenn Sie mir bis Ladenschluss nicht 1850 Dollar in die Hand drücken, kommt der Sheriff und tauscht die Schlösser aus. Sie sind ein hübsches Mädchen … Sie wollen doch nicht bei diesem Wetter auf dem Bürgersteig schlafen“, sagte er. Die Verbindung wurde unterbrochen, bevor ich erneut betteln konnte. Ich legte den Hörer ab. Mein Arm fühlte sich schwach an, ich konnte ihn nicht festhalten. Achtzehnhundertfünfzig. Achtzehnhundertfünfzig Dollar. Ich ging zur Haustür. Meine Stiefel polterten schwer auf den durchgebogenen Dielen. Ich legte meine Handfläche flach auf den leuchtend pinken Zettel, der dort klebte, als ob die Berührung ihn weniger real machen könnte. Letzte Räumungsaufforderung. Es hätte genauso gut ein Todesurteil sein können. Ich öffnete meine Banking-App und wartete, bis sich der Ladekreis drehte. Mein Herz hämmerte gegen meine Rippen. Verfügbares Guthaben: 12,43 $ Zwölf Dollar … Das war alles, was mir noch blieb, nachdem ich all meine Ressourcen aufgebraucht hatte, um Oma am Leben zu erhalten, um ihr noch ein wenig Zeit gegen die Krankheit zu verschaffen, die die unterfinanzierte Klinik in Oakhaven nicht heilen konnte. Ich hatte meine beiden Kreditkarten bis zum Limit ausgereizt, ihren wenigen Schmuck verkauft und mein Krankenpflege-Studium unterbrochen, weil ich mich auf nichts konzentrieren konnte, während meine einzige Familie im Nebenzimmer im Sterben lag. Es reichte nicht, um sie zu retten, und jetzt reicht es auch nicht, um mich zu retten. Ich wandte mich zitternd von der Tür ab, als ein Luftzug durch meinen Wollpullover strich … den, den Oma mir vor drei Wintern gestrickt hatte. Er roch noch immer schwach nach ihr, nach dem Duft, der mir jedes Mal ein bisschen mehr das Herz brach, wenn ich ihn einatmete. Ich ging zum Fenster und rieb einen Kreis in den Frost auf der Scheibe. Draußen bot Oakhaven genau das Bild, das ich von mir hatte: grau, eisig und hoffnungslos. Eine Stadt, deren Chancen vergessen waren, ein verfallenes Gebilde aus Rost und Ziegeln, das sich gegen den eisigen Nordwind stemmte. Doch jenseits dieser kümmerlichen Dächer meiner Stadt lag eine andere Stadt namens Silver Creek. Eine Stadt, die glitzerte und gewaltig war, mit modernen Stahlbauten, die den düsteren Himmel in strahlendem Glanz reflektierten. Nur fünf Meilen entfernt befand sich ein anderer Planet. Ein Planet, der ausschließlich von Gestaltwandlern, den Werwölfen, bewohnt und beherrscht wurde. Die Menschen kämpften darum, gewarnt zu werden, die gegenüberliegende Stadt zu betreten. Das war die erste Regel, die man hier lernte. Wir tolerierten sie an unserer Grenze, wie eine Maus einen Löwen duldet: Man hielt sich still, versteckte sich und betete, dass man für keinen von ihnen wie ein Leckerbissen aussah. Ich wandte mich vom Fenster ab, schlurfte zurück zum durchgesessenen Sofa und wollte mich unter Omas Decke einkuscheln und vielleicht im Schlaf erfrieren, bevor Henderson am Freitag kam. Doch mein Fuß stieß gegen das Bein des billigen Couchtisches und rüttelte an dem Stapel Werbepost, den ich vor lauter Energie nicht weggeworfen hatte. Da sah ich ein glänzendes, schweres Blatt Papier unter einem Pizza-Flyer hervorkommen. Ich hob es auf, und es fühlte sich teuer, d**k und seidig an, ganz anders als das raue Zeitungspapier der Oakhaven-Flyer. Das Design war elegant … mit einem stilisierten Wolfskopf-Logo in Dunkelblau und Silber, das aussah, als würde es gleich zubeißen, und dem Bild eines gutaussehenden Mannes, der einen Hockeyspieler darstellte. „ICE WOLVES ARENA – SOFORTIGE ERÖFFNUNG“ Ich war wie vom Blitz getroffen, als ich den Flyer sah. Die Ice Wolves? Das Profi-Hockeyteam, das dem Silver Creek-Rudel gehört? Nach den Gerüchten, die ich gehört und ihren Wettkampf im Fernsehen verfolgt habe, galten sie dort als Götter, und selbst die meisten von uns Menschen fürchteten sie. Ich habe dieSofort eine SMS. „Stelle: Mitarbeiter/in für Getränkeausgabe und Gerätebetreuung.“ „Sie brauchen eine Mitarbeiterin für die Getränkeausgabe und eine Assistentin – super!“, dachte ich. „Anforderungen: Pünktlich, diskret und stressresistent. Keine Vorkenntnisse erforderlich.“ Und dann kam der Schluss mit Worten, die mir die Sicht verschwimmen ließen. „Vergütung: 50,00 $/Stunde.“ Ich starrte auf die Zahl und blinzelte mehrmals, um sicherzugehen, dass ich das gerade gelesen hatte oder ob die Kälte mir Halluzinationen einflößte. Fünfzig Dollar pro Stunde? Als ich in einem Diner in der Stadt arbeitete, bevor ich kündigte, um mich um Oma zu kümmern, verdiente ich 7,25 Dollar pro Stunde plus ein kümmerliches Trinkgeld. Mit einer Zehn-Stunden-Schicht konnte ich fast meine Miete bezahlen, eine Woche davon und ich könnte die letzte Hospizrechnung begleichen und mich im nächsten Monat wieder für die Krankenpflegeausbildung einschreiben. Endlich konnte ich wieder durchatmen und überleben. Ich sprang vor Aufregung auf, doch diese Aufregung verflog im selben Moment, als mir klar wurde, dass ich in ihrem Revier arbeiten würde, in ihrer riesigen Arena, umgeben von Hunderten übergroßer, aggressiver Gestaltwandler, die mich als eine Art Plage oder Kauspielzeug betrachten würden. Jeder Instinkt und jede Warnung meiner Großmutter schrien mir zu, das teure Papier zusammenzuknüllen und in den Müll zu werfen, aber ich konnte es nicht. Der Gedanke war gefährlich und wahnsinnig, aber ich musste noch einmal auf die Räumungsmitteilung an der Tür schauen. Freitag, fünf Uhr. Ich blickte wieder auf den Flyer … fünfzig Dollar pro Stunde. Angst war ein starker Antrieb, aber der absolute Horror war die Vorstellung, obdachlos zu sein oder den letzten Ort zu verlieren, der die Erinnerung an meine Großmutter bewahrt hatte. Ich nahm mein Handy, aber meine Hände zitterten so stark, dass ich es kaum halten konnte. Mein Daumen schwebte über der Nummer am unteren Rand des glänzenden Papiers. Mein Herz fühlte sich an, als würde es mir gleich aus den Rippen springen. „Kleiner Vogel“, flüsterte Omas Stimme in meiner Erinnerung, schwach und ängstlich. „Bleib dem Wald fern.“ „Ich habe keine Wahl, Oma“, flüsterte ich in den leeren, eiskalten Raum. Ich schloss die Augen und drückte auf Anrufen.

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