Ein Funke Hoffnung

1198 Words

Elya stand im dichten Wald, umgeben von der Stille der Nacht. Das zerstörte Medaillon lag schwer in ihrer Hand, seine goldenen Splitter kühl und tot. Doch das leise Flüstern von Rinas Stimme – »Danke, Elya« – hallte immer noch in ihrem Kopf. Der Wald um sie herum fühlte sich anders an, lebendiger. Die Bäume, die vorher wie knochige Riesen auf sie herabgeschaut hatten, wirkten nun weniger bedrohlich. Der Mond drang durch die Blätter und beleuchtete den schmalen Pfad vor ihr. Doch in Elyas Brust breitete sich Leere aus. Sie hatte ihre Schwester gerettet – und doch verloren. »War es das wert?« flüsterte sie und blickte in den Himmel. Keine Antwort kam, nur das Rascheln der Blätter im Wind. Das Flüstern der Wächter Elya wandte sich ab und begann, den Weg durch den Wald zu suchen. Die Rui

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