„Wie ist es gelaufen?“, fragte ich.
„Der Bulle, der für die Untersuchung zuständig ist, George Tutein? Ein krasser Typ“, antwortete Nick.
„Krasser Typ?” Ich lachte. „Du klingst wie ein Teenage-Surfer aus Port Aransas, Texas. Und mit den Haaren“, ich zerzauste ihm die braunen Wellen, die auf sehr perfekte Art immer etwas zu lang aussahen, „siehst du auch wie einer aus.“
Er tat so, als würde er das übergehen, aber ich merkte, dass er es genoss.
Ich redete weiter. „Ich habe ihn noch nicht kennengelernt, aber von ihm gehört. Er ist der Beamte, der die Unterlagen zum Tod meiner Eltern unterschrieben hat. Dann hat er dafür gesorgt, dass mich Jacoby zu ihrem Mörder schickt, diesem Privatdetektiv, der meinen Fall bearbeiten sollte. Außerdem stand neulich was in der Zeitung über ihn. Er hat die St. Marcos-Auszeichnung zum Polizeibeamten des Jahres bekommen. Es war ein Foto von ihm drin mit Frau und Kindern. Es heißt, dass sie Kinderärztin ist.“
„Wirklich? Na, vielleicht ist er heute mit dem falschen Fuß aufgestanden. Hat dir Kurt erzählt, dass sie die Leiche identifiziert haben?“
„Nein. Wer ist es denn?“, fragte ich. Ich stellte seinen Teller in die Mikrowelle unter der Anrichte.
„Der Mann war Angestellter bei Petro-Mex und heißt Eddy Monroe.“
Die Petro-Mex-Raffinerie war gleich hinter der Regierung der zweitgrößte Arbeitgeber von St. Marcos. Petro-Mex, ein multinationales Öl- und Gasunternehmen, das wiederum 100 Prozent der Raffinerie besaß, gehörte dem mexikanischen Staat.
„Willst du damit sagen, dass einer der Angestellten aus dem Gelände entkommen ist?“ Ich bereute den doofen Witz sofort. „Sorry, das war nicht nett, der Mann ja tot.“ Ich setzte Nicks Teller vor ihn hin und gab ihm das Besteck, dann beschloss ich, dem Ganzen die Krönung aufzusetzen und holte ihm noch ein O’Doul’s (antialk. Biermarke, Anm. des Übers.) aus dem Kühlschrank.
„Danke, Schatz“, sagte er. „Aber es stimmt. Das ist die am besten abgeschottete Belegschaft, die ich je gesehen habe. Fast wie ein Kult.“
Die Raffinerie besaß ein Gelände mit 750 Wohnungen. Fast 3.000 Menschen lebten hinter mit Stacheldraht gekrönten Umzäunungen. Sie hatten eigene Restaurants, Schwimmbad, Kirche, Freizeitzentrum, Lebensmittelladen und Tankstelle. Die Bewohner boten von ihren Wohnungen aus Dienstleistungen an wie Kitas und Friseurdienste, die Kinder gingen sogar innerhalb des Geländes zur Schule. Aber vielleicht konnte ich das nicht objektiv beurteilen. Ich jedenfalls würde mich wie Rip Van Winkle (Erzählung d. amerik. Schriftstellers Washington Irving, Anm. d. Übers.) fühlen, wenn ich hinter einem Stacheldrahtzaun eingesperrt wäre und das auch noch direkt neben einer dröhnenden Industrieanlage.
Nick redete weiter. „Ich habe alles getan, damit Tutein nicht bei Annalise reinmarschiert und euch alle befragt. Vielleicht tut er das ja noch.“
Ich wischte die Arbeitsflächen gründlich sauber und warf einen prüfenden Blick auf die glatten, grünbraunen Granitplatten, die Schränkchen aus Mahagoni, die Geräte aus Edelstahl und die gestreiften Porzellanfliesen. Diese Anordnung dieser „Farb“-Palette hatte normalerweise eine beruhigende Wirkung auf mich. Heute Abend nicht.
„Ich werde schon mit ihm fertig“, sagte ich.
Manchmal fragte ich mich, ob mein Mann vergessen hatte, dass ich nicht nur Prozessanwältin war, sondern auch einen schwarzen Karategürtel hatte, dank eines Vaters, der von Selbstverteidigung besessen gewesen war. Ich ging zum Becken und fing an Geschirr zu spülen. Ich besaß eine Spülmaschine, aber Spülen per Hand verbrauchte weniger Wasser.
„Im Ernst, Katie, ich wünschte, du wärst ihm nie über den Weg gelaufen.“
Nick zeigte nur äußerst selten so instinktiv negative Reaktionen auf Menschen. Ich machte eine geistige Notiz, mich von Tutein fernzuhalten.
Und natürlich kam Tutein in genau diesem Moment herein. Oder zumindest versuchte er es.
Ich hörte, wie jemand die Tür öffnen wollte und wirklich sein ganzes Gewicht dagegen warf, aber sie blieb zu, als ob sie versperrt wäre. Was sie nicht war, was wiederum hieß, dass es jemand war, den Annalise nicht leiden konnte.
„Wer ist da?“, fragte ich.
„Kriminalpolizei, George Tutein. Machen Sie bitte auf.“
Wäre nett gewesen, wenn er geklopft hätte. Ich öffnete die Tür und trat beiseite. Er hatte sein Zivilfahrzeug bis ganz vor unsere Haustür gefahren und auf dem Gras geparkt. Vom Vordersitz aus starrte mich jemand an, nur das Weiße der runden Augen war im Dunkeln deutlich sichtbar.
„Ich habe keinen Handyempfang. Geben Sie mir bitte Ihr Telefon”, sagte Tutein grußlos, er fragte auch nicht nach meinem Namen. Er streckte die Hand aus.
„Wir haben hier oben kein Festnetz, aber versuchen Sie es ruhig mit meinem Handy“, sagte ich. Ich nahm mein ramponiertes altes iPhone heraus und bot es ihm an.
Er starrte darauf. „Schon gut, vergessen Sie’s.“
Er drehte sich um und verließ das Haus, die Tür knallte von selbst hinter ihm zu. Es war einfach, Annalise gernzuhaben. Sie war unser überdimensionaler Schutzengel.
Ich wandte mich um und sah, dass Nick mich beobachtete.
„Du hast recht”, sagte ich. „Er ist ein Arschloch und benimmt sich sehr seltsam. Warum wollte er mein Handy nicht?“
Nick klopfte mit dem Zeigefinger an die Lippen, dann meint er: „Vielleicht wollte er nicht, dass sein Anruf in deinem Anrufprotokoll auftaucht. He, wenn wir schon von Arschlöchern reden, rate mal, wer hier aufgetaucht ist und was von Leichen gefaselt hat?“
„Unser Irrer von neulich?“
„Genau. Ist mit seiner Story direkt zu Tutein marschiert. Tutein hat mich gefragt, was das soll. Ich habe ihm erzählt, dass der Typ spinnt und es keine Skelette gibt, aber Tutein hat ihn hinten in sein Auto gestopft und gesagt, dass er ihn in die Stadt mitnimmt.“
So viel zu „Bloß nicht die Behörden informieren“. Die weißen Augen, die mich aus Tuteins Auto angestarrt hatten, mussten seine gewesen sein. Wenigstens hatte Nick die Gelegenheit gehabt, Tutein unsere Seite der Story zu erzählen. Ich sah auf und starrte Nick an, der mit dem Essen fertig war und jemandem textete.
„Wem schreibst du denn?“
Nick sah mich mit leerer Miene an. „Was?“
„Wem textest du?”
„Oh. Dem Sicherheitschef von Petro-Mex. Du weißt doch, dass ich seit einem Jahr für sie arbeiten will. Also habe ich ihn angerufen, sobald ich den Toten in der Petro-Mex-Uniform gesehen habe. Er hat mich beauftragt, bei der Klärung der Todesursache zu helfen. Sie trauen der Polizei nicht. Tutein hat sie schon informiert, dass es ein klarer Fall von Selbstmord ist. Aber Petro-Mex meint, das könnte nicht sein.“
Das war eine Menge zu verdauen. In meinem Kopf schrillten Alarmglocken, zwar noch weit weg, aber sie kamen näher. „Warum?“
„Er hat gerade geheiratet. Niemand glaubt, dass er ein Selbstmordkandidat war, besonders jetzt nicht. Angeblich sagen seine Kollegen, dass er geradezu blödsinnig glücklich war.“
„Warum kümmert sich Petro-Mex überhaupt drum? Ist das nicht eine Familienangelegenheit?“ Ich hatte gerade mit dem Abtrocknen und Geschirreinräumen angefangen und merkte jetzt, dass ich in meiner Verwirrung schon dreimal denselben Teller abgetrocknet hatte.
„Die machen zwischen Familie und Unternehmen nicht unbedingt einen Unterschied.“
Ach ja, richtig. Der Kult. Ich streckte die Hand nach Nicks Geschirr aus, aber er stand auf und brachte es selber zum Spülbecken. Und spülte es ab. Wie nett von ihm, dass er mir half, endlich. Als er fertig war, zog er an der Kette, die an seinem Hosengürtel befestigt war und holte die goldene Taschenuhr heraus, die wir in Annalises Wand versteckt gefunden hatten. Ich hatte sie für ihn reparieren lassen, und als Geschenk „Glückwünsche, Papa“ eingravieren lassen, als ich erfuhr, dass ich mit den Zwillingen schwanger war. Auf der Vorderseite stand immer noch „Meine Schätze“, so, wie wir die Uhr gefunden hatten, aber jetzt waren Fotos von drei Kindern und mir drin, anstatt der Familie des Vorbesitzers.
„Zehn Uhr“, meinte er.
Ich war geschafft. „Können wir im Bett weiterreden?“
„Machen wir.“ Er folgte mir ins Schlafzimmer und sagte: „Ich glaube, das wird ein großer Fall für uns. Es wäre schön, mehr Klienten auf der Insel zu haben.“
Nick arbeitete fast ausschließlich für Kunden in den Staaten. Aber er machte auch vorrangig computerbasierte, kriminaltechnische Ermittlungsarbeit. Keine potentiellen Mordfälle.
„Ich weiß nicht so recht, Nick. Irgendwie habe ich bei der Sache ein ungutes Gefühl. Du bist der einzige Nick, den ich habe. Ich möchte, dass du gesund und munter bleibst.“
„Unke.“
Aber das war ja das Komische – das war ich eigentlich nicht. Ich machte mir selten Sorgen um Nick. Aber jetzt fühlte ich mich unwohl. So, als würde es bei dieser Ermittlung täglich eine Leiche geben, bis die Sache vorbei war. Wir wohnten hier draußen sehr isoliert. Wir verließen uns aufeinander. Ich konnte Nick einfach nicht verlieren, ich hasste diese Vorahnung.
Die Worte platzten aus mir heraus. „Nick, nimm diesen Job nicht an. Bitte. Mein sechster Sinn sagt das.“ Ich streckte die Hand aus, er ergriff sie. „Ich kann es nicht erklären, aber ich habe Angst.“
Er stieß einen tiefen Seufzer aus. „Tut mir leid, aber ich muss den Job annehmen. Ich möchte, dass du mich dabei unterstützt. Wenn irgendwas schiefgeht, höre ich auf. Okay?“
Ich starrte ins Weite und kämpfte gegen ein Gefühl der Bedrohung an. Es schien, als hätte ich keine Wahl. Aber ich wusste es. Ich wusste einfach, dass bei dieser Ermittlung etwas nicht stimmte. Tat ich das wirklich? Ich könnte mir ja auch etwas einbilden. Mein sechster Sinn hatte nicht immer recht. Aber warum das Risiko eingehen? Ich wollte nicht noch einen toten Mann vor dem Haus. Besonders nicht diesen Mann.
Mir fiel ein, was ich zu tun hatte. Ich musste für seine Sicherheit sorgen, das war alles, und ich wusste auch, wie ich das bewerkstelligen konnte.
„Wann fangen wir an?“, fragte ich.
Früher hatten Nick und ich in Dallas, Texas, in der Kanzlei Hailey & Hart zusammengearbeitet. Später und bis zur Geburt der Zwillinge waren wir Partner in seiner Privatdetektei Stingray (Stachelrochen, auch verwendet für „verdeckte Ermittlung“, Anm. d. Übers.) gewesen, wenn ich nicht gerade zusammen mit Ava, meiner exotischen Partnerin, für ein Taschengeld der texasstämmig-näselnde Teil eines Gesangsduos war. Es wäre vernünftig, mich für diesen Fall freiwillig zu melden.
„Stopp, Cowgirl. Hier gibt’s kein „wir“. Das ist ein Fall mit Leiche – viel zu gefährlich. Und du hast jede Menge zu tun hier oben mit den Babys und allem anderen. Ich hol mir Rashidi zur Unterstützung, wenn ich welche brauche.“
Ich hatte meinen Freund Rashidi etwa zur gleichen Zeit wie Ava kennengelernt, als ich zum ersten Mal nach St. Marcos gezogen war. Er war derjenige, der mir Annalise vorgestellt hatte. Seitdem hatte ihn aber Nick für sich vereinnahmt. Ich spürte, wie mir Hitze von meinem Schlüsselbein den Nacken hinauf über die Ohren in den Kopf stieg, bis meine Kopfhaut brannte. Ich wusste, dass ich mir, rein technisch gesehen, bei den Wehen mit den Zwillingen zwar nicht wirklich das Gehirn herausgepresst hatte, aber es gab Tage, da überfiel mich mit Nick ein ähnliches Gefühl.
Nick pfiff tonlos vor sich hin und setzte sich an den kleinen Schreibtisch in unserem Schlafzimmer.
„Nick …“, fing ich an.
Bei meinem Tonfall drehte er den Kopf schnell in meine Richtung, aber da läutete mein Handy.
Ava. Wenn ich mit ihr redete, gäbe mir das vielleicht Zeit, kurz Luft zu holen. Weil ich gerade dabei war, mich kopfüber in den Abgrund einer Diskussion mit meinem Mann zu stürzen.
„Später“, sagte ich zu Nick. Hörte ich da etwa, wie er verstohlen die Luft ausstieß?
„Hallo, Ava“, antwortete ich und ging ins Bad, um mit ihr zu reden.
„Hallo, Katie. Ich hab einen Anruf für einem Gig bekommen. Wann fängst du wieder an, mit mir zu singen?“
Avas Anfrage kam unverhofft, obwohl ich erwartet hatte, dass sie mich irgendwann kontaktieren würde. Als ich nichts sagte, redete sie einfach weiter. „Es könnte schon klappen, trotz der Kids … wir könnten zum Beispiel nur Tages-Gigs annehmen, wenn du willst. Mich rufen immer noch Geschäftsleute an, die den Touris Nachmittagsunterhaltung am Strand bieten wollen.“ Avas Tochter war nur einen Monat jünger als meine Zwillinge.
„Ich frag mal Nick“, hielt ich sie hin.
„Dann sag ihm, dass ein Nein nicht gilt. Montagabend sind wir eingeladen, bei einer Jacht-Club-Party aufzutreten. Du musst dich aber aufbrezeln – keins von deinen Sackkleidern – und mach was mit deinen Haaren. Ich schau Montagnachmittag vorbei zum Proben.“
Ich gab vor, ganz lässig zu bleiben, aber mich durchzuckte ein Schauder der Erregung. Ich würde morgen Abend singen! Das schlug um Längen alle Grübelei wegen Leichen oder wie ich meinen Mann davor bewahren könnte, selber eine zu werden.
Ich legte auf und ging zurück ins Schlafzimmer, wo Nick immer noch mit dem Stift zugange war. Ich beschloss, die Neuigkeiten mit dem Jachtclub noch für mich zu behalten bis nach der Tauffeier. Ich zog mir meine Schlafklamotten an. Ich schlug die Decken zurück. Ich räusperte mich vernehmlich.
Als er mich endlich ansah, fragte er: „Was ist los?“
Ich füllte den inneren Platz, wo sich meine Worte versteckten, mit Sauerstoff und beim Ausatmen stieß ich sie hervor: „Ich verstehe nicht, was mit mir los ist. Zumindest nicht ganz. Aber es gibt eine Sache, die mir sehr, sehr wichtig ist. Und ich will, dass du zustimmst.“
„Aha, und was ist es?“, fragt er.
„Ich will mit dir zusammen den Eddy-Monroe-Fall für Petro-Mex bearbeiten.“
Er sah nicht gerade glücklich aus. Er schubste das Bettgestell zurück in die vorherige Position und spielte auf Zeit. Ich setzte eine neutrale Miene auf, während er innerlich einen Kampf mit sich ausfocht.
Als er antwortete, sprach er langsam. „Ja, unter einer Bedingung.“
„Was für eine?“
„Dass wir zuerst eine Krisensitzung einberufen für das Stingray-Personal, das an dem Fall „Leiche vor der Einfahrt“ mitarbeitet.“
Ich dachte über den Vorschlag nach und fand ihn annehmbar. „Eröffnen wir also die Sitzung“, sagte ich und winkte mit einem Finger. Er machte einen Hechtsprung ins Bett.
Was als nächstes stattfand könnte in einigen Firmen rein technisch als sexuelle Belästigung gelten, aber es war die effektivste Teamsitzung meiner Karriere. Als der Deckenventilator ganz von selber zu rotieren begann, trafen sich unsere Blicke und wir lachten.
„Danke, Annalise. Ich glaube, das brauchen wir“, sagte Nick.
„Sie kümmert sich gut um uns. Aber ich darf dir versichern, dass sie sich wie ein Wildschwein auf dich stürzt, wenn du mich schlecht behandeln solltest.“ Ich weiß, dass das seltsam klingt, aber mein Jumbie-Haus war meine beste Freundin. Wir hielten uns gegenseitig den Rücken frei.
Er biss mich in den Nacken und ich stöhnte – auf wohlige Art.
„Wildschwein? Dir spukt Wilbur im Kopf herum und deine Texaswurzeln zeigst du auch grade.“ Er knabberte weiter. „Ich werde dich niemals schlecht behandeln, aber nicht, weil ich vor einem großen, neugierigen Jumbie-Haus Angst habe, das man auf einen Friedhof gebaut hat.“
Ein Foto von Nick auf meinem Nachtkästchen fiel mit einem Knall um. Alle Fotos von Nick in unserem Schlafzimmer fielen um, eins nach dem anderen.
„Das hat irgendwie schon abfällig geklungen, Schatz. Und wir wissen ja nicht wirklich, ob sie auf einem Friedhof steht oder nicht. Aber ich glaube, das mit den Fotos nennen die Typen von der Marine Warnschuss vor den Bug. Eine Entschuldigung wäre jetzt angebracht, bevor sie eine richtige Kanone abfeuert.“
„Ich betrachte mich als gewarnt. Ich entschuldige mich ganz aufrichtig, Annalise. Auch wenn du ein großer Jumbie und eine Spannerin bist, meine ich das auf eine höchst respektvolle und nette Art. Den Teil mit dem Friedhof kann ich nicht beurteilen.“
Mein Haus verstummte. Nick widmete seine ganze Aufmerksamkeit meinem Nacken und die knisternde Hitze zwischen uns verwandelte sich in ein Freudenfeuer.
Ich lächelte wieder und ließ mich gehen.