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Der Zorn der Luna, geboren aus Verrat

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Klappentext:In der Nacht ihrer Krönung steht Ember Shadow am Rande ihres Schicksals, auserwählt von ihrem Vater, dem König, die erste weibliche Alpha ihres Rudels zu werden. Doch die Krone, die sie zu erringen versucht, ist von Blut und Verrat getränkt.Ihr Zwillingsbruder Kade, dem sie am meisten vertraute, richtet sein Messer gegen sie und zerstört nicht nur ihre Bindung, sondern auch das Fundament ihrer ganzen Welt. Als Schurken das Königreich stürmen und Geheimnisse das Rudel auseinanderreißen, erkennt Ember zu spät, dass ihr größter Feind das Gesicht trägt, das sie einst liebte.Mit ihrem Blut, das die Erde färbt, und einem Vater, der den Verrat in seinen eigenen Reihen nicht sieht, stürzt Ember in die Dunkelheit… ohne zu wissen, dass der Tod nicht ihr Ende ist, sondern der Beginn eines Schicksals, das grausamer ist, als sie es je erahnt hätte.Das Schicksal hat sie auserwählt – doch kann sie aus Verrat und Schmerz emporsteigen und es für sich beanspruchen?

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Kapitel 1
Embers Sicht Ich stand vor dem Spiegel, begeistert, dass mein Vater mir heute den Titel des Alpha übergeben würde. Ich konnte es kaum glauben. Natürlich würde auch niemand anderes daran glauben, denn der erste Gedanke, der jedem durch den Kopf gehen würde, wäre: Warum sollte ein Vater den Alpha-Titel seiner Tochter statt seinem Sohn übergeben? Nun, die Antwort ist einfach: Mein Vater, Seine Königliche Majestät König Costello Shadow, hat seine Entscheidung getroffen, und nichts kann sie ändern. Wer weiß, vielleicht ist das mein Schicksal. Und das Lustige am Schicksal ist, dass es immer spricht, egal was passiert. Ich habe einfach Glück, dass meines zu meinen Gunsten spricht. „Ma’am, die Visagistin ist hier,“ verkündete meine Zofe. Ich drehte mich nicht um. „Ich habe noch nicht geduscht. Sag ihr, sie soll später kommen,“ antwortete ich. „In Ordnung, Ma’am,“ sagte sie, und ich hörte das leise Klicken der Tür, als sie sich schloss. Aber warum ist die Visagistin jetzt schon da? Ich warf einen Blick auf die Wanduhr – es war erst 17:30 Uhr, und das Fest begann erst um 21 Uhr. Es gab absolut keinen Grund, mein Make-up jetzt schon machen zu lassen. Ich betrat das Badezimmer und sank in die Badewanne, ließ das warme Wasser über meinen Körper laufen, während meine Gedanken umherschweiften. Nach einer Weile stieg ich heraus, trocknete mich ab und schlüpfte in ein lässiges Outfit aus meinem Kleiderschrank. Merkwürdigerweise fiel mir auf, dass ich den ganzen Tag noch nicht mit meinem Zwillingsbruder gesprochen hatte und schlimmer noch, ich hatte ihn seit dem Morgen nicht gesehen. Konnte etwas schiefgelaufen sein? Oder war er verärgert, weil Vater mich als Alpha gewählt hatte? Die Wahrheit ist, wir beide hatten unermüdlich für diesen Titel gearbeitet, aber am Ende konnte nur einer von uns ihn haben. Gerade als ich das Zimmer verlassen wollte, fiel mir etwas ein: Vater hatte mir eine Aufgabe anvertraut, ein wichtiges Dokument an die Ältesten des Rudels zu überbringen. Ich entschied mich, einen kürzeren Weg zu nehmen, um das Dokument zu überbringen, als ich unterwegs meinen Bruder Kade auf mich zukommen sah. Er war allein, und sein Gesichtsausdruck war seltsam. „Hey, Bruder, wo warst du?“ fragte ich, als ich näher kam, die Stirn besorgt gerunzelt. Er sah verärgert aus, doch ich konnte nicht erkennen, warum. „Mir geht’s gut,“ antwortete er, doch sein Tonfall erzählte eine andere Geschichte. Ich verschränkte die Arme vor der Brust und drängte: „Sprich mit mir, was ist los? Oder bist du krank?“ „Nein, bin ich nicht. Und übrigens, Glückwunsch. Heute ist dein großer Tag!“ sagte er, ein Lächeln umspielte seine Lippen. Es sah echt aus. „Dank uns beiden, nicht nur mir,“ erwiderte ich und stupste ihn spielerisch an der Schulter an. „Wohin gehst du?“ fragte er plötzlich, diesmal mit festerer Stimme. „Ich bringe das den Ältesten,“ sagte ich und zeigte ihm das Dokument, bevor ich mich abwandte. Kaum hatte ich mich umgedreht, schnitt etwas schnell an meiner Seite durch die Luft. Instinkt sprang ein. Ich drehte mich, konnte gerade noch ausweichen. Verdammt. Es war Kade. Ein Dolch blitzte in seiner Hand. Er hatte wirklich versucht, mich zu erstechen. „Was zur Hölle stimmt nicht mit dir!?“ schrie ich, Schock durchfuhr mich. Seine Lippen verzogen sich zu einem teuflischen Grinsen. Wortlos stürmte er erneut auf mich zu, schlug mit erschreckender Geschwindigkeit zu. „Oh, Scheiße—“ ich taumelte zurück, mein Herz hämmerte. Der Blick in seinen Augen war nicht der verspielte Funke, den ich kannte. Nein. Das war nicht mein Bruder, der herumalberte. Das war ernst. Er versuchte, mich zu töten. Ich stellte mich bereit, die Füße fest auf den Boden gepflanzt. Meine Fäuste geballt, die Brust eng, jeder Muskel angespannt für den Kampf. Kade nahm Position ein, der Dolch glänzte im Licht. Sein Gesicht war hart, verzerrt von einer teuflischen Entschlossenheit, die ich nie zuvor gesehen hatte. Dann griff er mit einem Knurren an. Stahl blitzte. Ich wich aus, die Klinge schnitt durch die Luft, wo eine Sekunde zuvor noch meine Rippen gewesen waren. Ich konterte, Fäuste flogen, der Zusammenstoß brutal und unerbittlich. In einem Moment der Verzweiflung traf ich sein Handgelenk. Der Dolch glitt aus seiner Hand und klirrte auf den Boden. Bevor er ihn wieder greifen konnte, trat ich ihn hart weg, er wirbelte in die Schatten. Aber Kade stoppte nicht. Wütend kam er erneut auf mich zu, jeder Schlag von seiner ganzen Erfahrung und Kraft durchdrungen. Seine Angriffe waren scharf, aber ich war stärker. Mein Training, meine Wut, mein Wille… alles drängte ihn zurück. Schließlich, schwer atmend und besiegt, taumelte er zurück, zog sich aus meinem Sturm der Rache zurück. Doch seine Augen, brennend vor Hass, versprachen: Das ist noch nicht vorbei. Verwirrung und Angst nagten an mir, während ich zum Palast zurückeilte. Mein Herz raste noch, als ich meinen Vater fand und ihm alles erzählte. „Kade hat versucht, mich zu töten,“ platzte ich heraus, Atem unregelmäßig, Hände zitternd. Vaters Augen verengten sich, dann schüttelte er langsam den Kopf. „Ich glaube nicht, dass Kade dir jemals weh tun würde.“ „Doch, hat er,“ drängte ich, meine Stimme fest, auch wenn meine Brust sich eng anfühlte, die Angst noch in mir gekrallt. Vater winkte ab. „Das war nur ein Spiel zwischen Geschwistern.“ Spiel? Zwischen Geschwistern? Nein. Nein, nein, nein. Die Erinnerung an Kades Grinsen, das kalte Metall in seiner Hand, der mörderische Blick in seinen Augen – nichts davon war ein Spiel. Aber Vater wollte es nicht hören. Und wenn er mir nicht glauben wollte, was konnte ich tun? Mit zusammengebissenen Zähnen verließ ich seine Gegenwart und zwang mich, mich auf die Krönung vorzubereiten. Dennoch nagte der Gedanke: Kade war nicht nur mein Bruder. Er war mein bester Freund. Wir standen immer Seite an Seite, kämpften gemeinsam, lachten, als könnte uns nichts brechen. Warum jetzt? Warum würde er versuchen, mich zu töten? Aber was, wenn Vater Recht hatte? Was, wenn es nichts weiter als ein raues Spiel zwischen Geschwistern war? Mit diesem Gedanken zwang ich mich, die Unruhe zu ignorieren, die in mir wühlte. Doch gerade als ich mich den Krönungsplätzen näherte, brach Chaos aus; unser Rudel wurde von Rogues überfallen. Ich kämpfte Seite an Seite mit meinem Vater, doch bald stellte mich Kade in die Ecke. „Kade… was tust du?“ fragte ich, meine Stimme angespannt, der Griff auf meiner Waffe fester werdend. Als ich einige Rogues auf uns zukommen sah, drehte ich mich zu Kade und schrie: „Greif sie an!“ Ich hatte erwartet, dass er sie sofort angreift, doch zu meinem völligen Schock lächelte er kalt und gab zu: „Ich bin derjenige, der die Rogues reingelassen hat.“ Die Worte trafen mich wie ein Schlag. Kade hatte uns verraten. Und bevor ich es verarbeiten konnte, fügte er kalt hinzu: „Du wirst niemals Alpha sein. Dieser Titel gehört mir.“ Ich erstarrte, wie angewurzelt, mein Kopf drehte sich. Warum würde mein eigener Bruder uns so verraten? Das Schwert, das ich hielt, schien mir vor Schock aus der Hand zu gleiten. Noch benommen durchbohrte ein scharfer Schmerz meinen Bauch. Ich sah nach unten— Ein Dolch. Blut. Ich hob die Augen zu Kade, Unglaube überflutete mich, während ich seine Schultern packte. Dann, mit einem bösartigen Blick, trieb er den Dolch tiefer in mich. Mit brutaler Gewalt zog er den Dolch aus meinem Bauch und schleuderte mich zu Boden. Ein heftiger Husten riss mir den Hals auf, und als ich spuckte, war es Blut. Ich sah zu Kade auf – kein Funke von Reue in seinen Augen. Nur kalte Entschlossenheit. Ich hatte es vermasselt. Ich hätte es kommen sehen müssen. Meine Sicht verschwamm, als das Bewusstsein entglitt… Und dann—nur Dunkelheit.

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