London war nicht seine Stadt. Zu laut. Zu voll. Zu viele Leute, die glaubten, klüger zu sein als er. Trotzdem – für einen Jäger war sie ein Traum, wenn man wusste, wie man darin verschwand. Mark saß im hintersten Eck eines Cafés an einer belebten Straßenecke, Dampf stieg von der Tasse in seinen Händen auf. Sein Spiegelbild im Fenster war kaum zu sehen, überlagert von den verschwommenen Scheinwerfern draußen. Genau so mochte er es. Die Leute sahen nur das, was er sie sehen ließ. Er war geduldig gewesen. Das war der Trick. Die meisten hielten Geduld für Schwäche – fürs Loslassen. Aber Mark wusste es besser. Geduld war eine Klinge, die man scharf hielt, bis der Moment kam, sie zu benutzen. Amelia war ihm einmal entglitten. Ein zweites Mal würde das nicht passieren. Er war nicht sofort zur

