Wir hatten kaum zehn Schritte von der Hütte gemacht, da blieb Brandon abrupt stehen. „Was ist?“ fragte ich und folgte seinem Blick. Spuren im Schnee — frische. Nicht unsere, nicht Kellys. Zu groß, um von einem Tier hier oben zu stammen, und zu tief, um schon lange da gewesen zu sein. Stiefel. Schwere. Direkt zur Hütte geführt… und dann wieder weg, verschwunden zwischen den Bäumen. Brandon ging nach vorn, hockte sich neben die Abdrücke. „Jemand war hier.“ Die Worte hingen schwer in der kalten Morgenluft. Ich sah über die Schulter zur Hütte zurück, plötzlich viel zu bewusst, wie allein wir hier waren. Gestern hatte es die Spuren noch nicht gegeben, und Kelly hatte niemanden auf der Straße erwähnt. „Vielleicht hat sich ein Wanderer verlaufen?“ schlug ich vor, auch wenn ich selbst nicht

