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HEISSES VERGNÜGEN (Erotik-Sammlungen)

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Blurb

Die Sehnsucht kennt keine Grenzen. Hinter verschlossenen Türen erwachen verborgene Fantasien, verbotene Versuchungen entfachen sich und die Leidenschaft brennt heißer als je zuvor. Diese fesselnde Sammlung entführt die Leser in eine Welt, in der die Anziehungskraft unwiderstehlich ist, die Gefühle tiefgreifend und jede Begegnung unauslöschlich. Von zufälligen Begegnungen, die sofort eine besondere Chemie entfachen, bis hin zu gefährlichen Obsessionen, die die Grenze zwischen Lust und Hingabe verwischen – jede Geschichte erkundet die aufregende Intensität menschlicher Begierde. Geheimnisse werden im Dunkeln geteilt, Grenzen werden ausgetestet und Herzen verstricken sich auf unerwartete und unvergessliche Weise. Sinnlich, mitreißend und voller unvergesslicher Momente zelebrieren diese Geschichten die Macht der Versuchung, der Sehnsucht und der Verbundenheit. Ob süß und verführerisch oder düster und alles verzehrend – jede Erzählung bietet eine Reise in die tiefsten Abgründe der Leidenschaft. Perfekt für Leser, die sich nach Romantik voller Leidenschaft, Emotionen und unwiderstehlicher Spannung sehnen, verspricht diese Sammlung ein Leseerlebnis, das noch lange nach der letzten Seite nachklingt.

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Gespielt
Elara Kennst du das Gefühl, wenn du weißt, dass du es total verkackt hast? So ein Fehler, der dich nicht nur verfolgt, sondern dir in Sekundenschnelle dein ganzes Leben ruiniert? Ja, ich stecke tief in der Scheiße. Ich meine, so richtig karrierebeendend, ich muss in einen anderen Bundesstaat ziehen und meinen Namen ändern. Ich wünschte, ich könnte mich jetzt in Luft auflösen, vor allem, nachdem ich gerade ein volles Glas Eiswasser direkt auf den Schoß des Mannes geschüttet habe, der meine gesamte berufliche Zukunft in seinen Händen hält. Aber spulen wir zurück, denn um zu verstehen, wie ich am Ende einen Milliardär betrunken gemacht habe, muss man den absoluten Albtraum verstehen, der zu diesem Moment geführt hat. VOR EIN PAAR STUNDEN „Warum zum Teufel ist es so verdammt schwer für dich, auch nur ein einziges verdammtes Vorstellungsgespräch bei der Caruso Group zu bekommen?“, bellte mein Manager Miller. Er sprach nicht nur, er spuckte die Worte aus. Mit einer Wucht, die für einen Dienstagmorgen völlig übertrieben schien, schleuderte er die Akte über den Mahagonitisch. Der Ordner glitt über das polierte Holz, quietschte leise und blieb nur wenige Zentimeter vor meiner zitternden Hand liegen. Du glaubst, es ist so einfach? Warum versuchst du es nicht selbst? Ich verdrängte diese Gedanken tief in mir, begraben unter einer Schicht professioneller Unterwürfigkeit. Ich verdiente bei Weitem nicht genug, um gefeuert zu werden, nur weil ich einem Mann widersprach, der allen Ernstes glaubte, laute Stimme und rotes Gesicht bedeuteten Führung. Miller war der Typ Chef, der den Geruch der Angst und das Geräusch der Entschuldigungen seiner Angestellten für Dinge, die sie nicht verschuldet hatten, genoss. „Tut mir leid, Sir, aber gestern musste ich sechs Stunden lang in der Lobby warten“, erwiderte ich mit emotionsloser Stimme, ohne den Sarkasmus, der mir innerlich gerade durch den Kopf ging. „Ich habe mich an alle Vorgaben gehalten. Ich habe mich an der Rezeption angemeldet, im dafür vorgesehenen Bereich gewartet und bin geblieben, bis mich der Sicherheitsdienst praktisch hinausbegleitet hat.“ „Raus hier!“, zischte er und winkte abweisend ab, als wäre ich eine lästige Fliege, die er von seinem teuren Kaffee verscheuchen wollte. Ich widersprach nicht. Ich senkte nur leicht den Kopf und verließ das Büro. Ein langer, zitternder Seufzer der Erleichterung entfuhr mir, als die schwere Tür hinter mir ins Schloss fiel. Dieser kleinliche, arrogante Kerl! Ihm war die Mühe egal; er interessierte sich nur für das Ergebnis, und das war im Moment ein leeres Blatt Papier, wo eigentlich eine brisante Story hätte sein sollen. Ich ging zurück zu meinem Schreibtisch, meine Absätze klackerten rhythmisch auf dem sterilen Büroteppich. Ich begann, meine Akten durchzuwühlen, die eintönige Arbeit lastete schwer auf meiner Brust. Da das Interview nicht wie geplant verlaufen war – oder besser gesagt, da es gar nicht stattgefunden hatte –, mussten wir die nächste Ausgabe mit irgendeinem anderen Klatsch füllen. Wahrscheinlich irgendeine belanglose Promi-Trennung oder ein Skandal um das uneheliche Kind eines Politikers. Langweiliger Füllstoff, der null Talent und noch weniger Leidenschaft erforderte. Ich jage seit Monaten einem Interview mit der Caruso Group hinterher. Es war zu einer Obsession geworden, zu einem Berg, den ich unbedingt erklimmen musste, um zu beweisen, dass ich es kann. Jedes Mal, wenn ich einen vorläufigen Termin vereinbaren konnte, wurde ich entweder in letzter Sekunde abgewiesen oder meine Anfrage wurde komplett ignoriert. Seine Sekretärin ist eine undurchdringliche Mauer – kalt, effizient und völlig unnahbar. Sie weist mich ab, bevor ich überhaupt einen zusammenhängenden Satz sagen kann, und behandelt mich wie eine lästige Person statt wie einen professionellen Journalisten. Als ich die überflüssigen Unterlagen beiseite schob, fiel mir die Morgenzeitung auf meinem Schreibtisch ins Auge. Ich nahm sie in die Hand und starrte auf die Titelseite. Da war er. Chase Caruso. Der CEO der Caruso Group. Er ist umwerfend gutaussehend. Nicht einfach nur „gutaussehend“, sondern der Typ Mann, der aussieht, als wäre er im Labor mit viel Liebe zum Detail erschaffen worden, um Frauen den Atem zu rauben. Markante Kinnpartie, Augen, die die Kameralinse zu durchbohren scheinen, und eine Präsenz, die selbst auf einem Foto den Raum beherrscht. Ich habe ihn noch nie persönlich getroffen; er hasst das Rampenlicht und meidet Fernsehauftritte wie die Pest. Er ist ein Geist im Dreiteiler, ein Phantom, das die Stadt aus dem Schatten seines Glasturms regiert. Gerade als ich das Papier wegwerfen wollte, erschien eine Benachrichtigung auf meinem Computerbildschirm. Eine neue E-Mail. Ich öffnete sie, und mein Herz setzte nicht nur einen Schlag aus – es blieb fast stehen. Es handelte sich um eine Einladung. Eine formelle, direkte Einladung zum Vorstellungsgespräch. Einfach so. Nach Monaten, in denen ich ignoriert, blockiert und wie ein Geist behandelt wurde, hat er plötzlich Zeit für mich? Ich runzelte die Stirn und lehnte mich in meinem Stuhl zurück. Ich empfand keine Freude, sondern Misstrauen. Wahrscheinlich hatte der Typ eine perverse Freude daran, mit den Gefühlen anderer zu spielen, ihnen eine Karotte vor die Nase zu halten und zu sehen, wie weit sie springen würden, bevor er sie wegzog. Es fühlte sich an wie ein Spiel, und ich hasste es, die Spielfigur zu sein. Dennoch konnte ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen. Ich eilte zurück ins Büro meines Managers, um ihm die Neuigkeit zu überbringen. Miller wirkte nicht einmal erfreut – nur überrascht, seine Augenbrauen zogen sich in Richtung seines zurückweichenden Haaransatzes hoch. Er fragte weder nach dem „Wie“ noch nach dem „Warum“ und gratulierte mir auch nicht. Er wies mich nur an, sofort dorthin zu kommen, und seine Stimme klang gierig und dringlich. Ihm war die Integrität der Geschichte egal; er wollte nur das Prestige, den Namen Caruso in ihrer Publikation zu haben. Während ich meine Sachen zusammenpackte und mit hektischer Energie mein Notizbuch und mein Aufnahmegerät in meine Tasche stopfte, beugte sich meine Tischnachbarin Sarah zu mir. Sie hatte einen mitleidigen Gesichtsausdruck, den ich unglaublich irritierend fand. „Viel Glück im Umgang mit dem Teufel“, flüsterte sie, ihre Stimme triefte vor einer Mischung aus Vorsicht und Neugier. Ich schenkte ihr ein gezwungenes Lächeln. „Ich kann mit einer Geschäftsführerin umgehen, Sarah.“ Innerlich war ich völlig fertig. Der Tag hatte mich schon heute zur Weißglut gebracht, und ich hatte das Caruso-Gebäude noch nicht einmal betreten. Ich verließ das Büro, meinen Notizblock so fest umklammert, dass meine Knöchel weiß wurden, und ahnte nicht, dass ich in wenigen Stunden dem mächtigsten Mann der Stadt gegenüberstehen würde, während Eiswasser von seinem 5000-Dollar-Anzug tropfte und mein ganzes Leben in einem Rausch purer Panik an mir vorbeizog.

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