Kapitel 15. Die Dunkelheit in der Nacht war erdrückend, selbst der Mond hatte sich hinter einer dichten Wolkendecke verborgen. Die Spannung im Raum war beinahe greifbar, während die Ereignisse der letzten Stunde wie ein schwerer Schleier über uns lagen. Simon schloss die Haustür mit einem leisen Klick, seine Schultern angespannt, als ob er die Welt auf ihnen trüge. Gwen lehnte an der Wand, ihre Arme verschränkt, und betrachtete Simon mit einer Mischung aus Erwartung und Skepsis. „Wer war dieser Mann?“ fragte ich schließlich und durchbrach die lähmende Stille. Simon zögerte, und für einen Moment schien es, als wolle er die Frage ignorieren. Doch dann sah er mir in die Augen, seine Miene ernst. „Das war Adrian. Er gehört zu einer Organisation, die… sich mit Männern wie Ethan beschäftigt

