49.

876 Words

Kapitel 49 Die Stille war schwer, fast greifbar, als ich langsam zu mir kam. Meine Augenlider fühlten sich an, als würden sie von einem Gewicht nach unten gezogen, doch ich zwang sie, sich zu öffnen. Das erste, was ich sah, war Simons Gesicht, das sich über mich beugte. Seine Augen wirkten müde, seine Stirn war mit Schweißperlen bedeckt, doch als er bemerkte, dass ich wach war, durchflutete eine Welle der Erleichterung sein Gesicht. „Anna!“, rief er leise, beinahe ehrfürchtig. Seine Hand drückte meine, als ob er sicherstellen wollte, dass ich wirklich da war. Ich versuchte zu sprechen, doch meine Kehle war trocken, und meine Stimme versagte. Stattdessen nickte ich schwach, ein stummer Versuch, ihm zu zeigen, dass ich ihn gehört hatte. „Bleib liegen“, sagte er und drückte mich sanft zur

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