Kapitel 37 Die Luft war d**k, schwer, fast wie eine drückende Last, die mich niederzog. Ich konnte den zitternden Atem in meiner Brust spüren, wie er sich in meinem Inneren stauten. Die Dunkelheit hatte mich wieder umschlungen, doch diesmal war sie anders. Sie war nicht mehr das schleichende Unheil, das ich kannte. Es war eine Präsenz, die mich aus jeder Faser meines Wesens heraus herausforderte. Simon stand vor mir, aber er war nicht mehr derselbe. In seinen Augen brannte eine Kälte, die mir das Herz zusammenzog. Der Mann, den ich gekannt hatte, der mich geliebt hatte, war verschwunden – zurückgelassen war nur ein Schatten, ein Abbild eines Wesens, das sich mit der Dunkelheit verband. „Du bist… nicht mehr Simon“, flüsterte ich, die Worte kaum aus meinem Mund herauskommend. „Was ist mit

