45.

1032 Words

Kapitel 45 Der Moment, als meine Hand die Tür berührte, war wie ein Schlag gegen die Realität. Alles um mich herum verwischte, als ob die Welt selbst in sich zusammenfiel. Die Dunkelheit, die mich zuvor umhüllt hatte, schien in einem einzigen, gewaltigen Ruck zu zerbersten. Ich konnte nichts mehr hören, nichts mehr fühlen. Alles war nur noch weiß, gleißend und unendlich. Dann, wie ein fernes Echo, hörte ich Simons Stimme wieder. Es war, als würde sie durch das leere Vakuum des Raumes dringen, aber zugleich so nah, dass sie wie ein Flüstern in meinem Ohr war. „Du hast es fast geschafft, Anna“, sagte er. „Aber du musst wissen, dass dies nicht das Ende ist. Du musst dich entscheiden, bevor du weitergehst.“ Die Worte trafen mich wie ein kaltes Messer. „Was meinst du?“, fragte ich, obwohl i

Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD