Kapitel 25 Der Boden unter meinen Füßen zitterte, und das Dröhnen der Dunkelheit hallte in meinem Kopf wider. Es war, als würde die Welt selbst atmen – tief, schwer und unaufhaltsam. Alles, was ich kannte, verschwand im Nebel dieser Bedrohung. Die Dunkelheit war kein leeres Nichts. Sie war ein lebendiges, atmendes Wesen, und sie hatte uns entdeckt. „Es ist zu spät“, sagte Simon mit einer Stimme, die nun kaum mehr als ein Flüstern war. „Der Herr der Dunkelheit hat uns bemerkt. Wir können ihm nicht entkommen.“ Aber ich weigerte mich, anzugeben. Ich hatte keine Wahl. Ich war die Einzige, die noch in der Lage war, den Riss zu schließen. Doch was, wenn das, was uns drohte, mehr war als nur eine physische Bedrohung? Was, wenn die Dunkelheit nicht einfach etwas war, das man besiegen konnte? Wa

