Der späte Nachmittag hüllte den Wald in ein schummriges Licht, als Anna, Simon, Elias, Livia und die übrigen Schlüsselträger langsam den schmalen Pfad entlanggingen, der sie in die unbekannten Tiefen eines jahrhundertealten Waldes führen sollte. Die Luft war erfüllt von einem feinen Nieselregen, der sanft auf das moosbedeckte Laub tropfte und dabei den Duft von feuchtem Erdreich und alten Geheimnissen freisetzte. Jeder Schritt schien von der Melodie der Natur begleitet zu werden – ein leises Rauschen der Blätter, das Zirpen der Grillen und das entfernte Murmeln eines Baches, der sich seinen Weg durch den Untergrund bahnte. Anna ging in gedankenverlorenem Schweigen voran, ihre Augen blickten nachdenklich in die Ferne, als ob sie in den Schatten der Bäume Antworten auf die Fragen suchte, di

