29.

1132 Words

Kapitel 29 Die Dunkelheit hatte uns verschlungen, aber das Licht, das uns daraufhin empfing, war nicht das, was wir erwartet hatten. Es war nicht warm oder erlösend, sondern kalt und hart wie der Griff eines unsichtbaren Feindes. Der Boden unter unseren Füßen war weich, fast wie Schlamm, doch der widerliche Geruch in der Luft ließ uns wissen, dass dies kein gewöhnlicher Ort war. „Was ist das?“, fragte Simon, seine Stimme bebte, als er versuchte, sich einen Überblick zu verschaffen. Ich blickte mich um, konnte jedoch keine klaren Formen erkennen. Der Raum um uns schien unendlich zu sein, als ob er sich in alle Richtungen dehnen würde, ohne Anfang oder Ende. Über uns hingen schwarze Wolken, die sich wie dunkle Vorhänge vor einem längst vergessenen Fenster zusammenzogen. Es war eine Art Zw

Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD