Kapitel 16: Der Schatten des Verrats Ich wachte auf in einer Welt, die sich anfühlte, als hätte sie ihre Farben verloren – als wäre alles in einem trüben Zwielicht gefangen. Die Geschehnisse der letzten Tage hatten sich zu einem undurchsichtigen Netz aus Macht, Schmerz und Verrat verflochten, das mich kaum mehr atmen ließ. Mit pochendem Herzen stand ich in einem verlassenen Industriekomplex, dessen verfallene Mauern und rostige Metallträger von vergangenen Zeiten und vergessenen Geheimnissen zeugten. Ich spürte noch immer das Gewicht des kristallenen Schlüssels und des alten Amuletts in meiner Tasche, Symbole meines Erbes, die mich gleichzeitig schützten und belasteten. Die Erinnerung an den letzten Kampf ließ mich nicht los – das grelle Licht, das aus meinen Händen schoss, als ich den P

