Amelias Sicht Die Nachtluft vor dem Auktionshaus fühlte sich kälter an, als sie sein sollte. Oder lag es vielleicht nur daran, wie dünn meine Haut durch den Mangel geworden war – jede Berührung kratzte mir bis ins Mark. Ich stand am Rand der Steintreppe, die Türen hinter mir öffneten und öffneten sich leise. Lachen. Motorengeräusche. Höfliche Gute-Nacht-Grüße. Das normale Leben ging weiter, um die gebrochene Grenze meines Lebens herum. Ich beneidete es. Ich hatte mich seit Devons Worten nicht bewegt. „Wenn du es willst, komm nach draußen.“ Die Zeichnung blitzte vor meinem inneren Auge auf – Kohlezeichnungen, die gebeugte Gestalt, die Hand meiner Mutter, lebendig in den Linien. Er hat es. Die Erkenntnis durchfuhr mich erneut mit voller Wucht. Es gehört ihm jetzt. Ein Zittern durchfuh

