Kapitel Einhundertfünf

1234 Words

Dianas Augen wurden schmal. Dieses Gefühl war schon vorher da gewesen. Während des Kampfes nur schwach. Unter Adrenalin und Blut begraben. Doch jetzt, da der Kampf vorbei war, kehrte es mit voller Stärke zurück. Kein Krieger. Kein Verwilderter. Etwas anderes. Etwas ... Älteres. Diana trat vor, bevor Talon sie aufhalten konnte. Ihre Stimme durchschnitt die Nachwirkungen der Schlacht wie eine Klinge. „Du hast lange genug zugesehen.“ Die Krieger in ihrer Nähe spannten sich sofort an. Talon trat an ihre Seite. Enzo und Galvin blickten abrupt auf. „Zeig dich.“ Stille. Der Nachtwind strich durch die zerbrochenen Bäume. Dann— trat aus den Schatten jenseits des Waldrandes eine Gestalt hervor. Eine Frau. Allein. Sie trug weiße Kleidung, die sich seltsam in der Nacht bewegte—

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