Was Marcus wusste-1a

1201 Words

Aaron willigt ein, sich am Samstag mit mir zu treffen. Nicht sofort – nach Damiens „Ich kannte deinen Bruder“ entsteht eine lange Pause am Telefon, die so intensiv ist, dass ich sie von meinem Platz in der Crane Street aus hören kann, mit meinem Skizzenbuch aufgeschlagen und dem Stift still in der Hand. Eine Pause, die einem jungen Mann am anderen Ende der Leitung gehört, auf dessen Anruf er wochenlang hingearbeitet hat und der nun endlich da ist und realer, als er erwartet hatte. Dann sagt Aaron zu. Ein Café. Neutraler Ort. Samstag um elf. Er nennt den Namen und die Adresse, und Damien schreibt sie in das kleine Notizbuch, das er in seiner Innentasche trägt – ich habe ihn noch nie mit dem Handy Notizen machen sehen, immer nur mit dem Notizbuch, immer in dieser präzisen, kleinen Handsch

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