»Soll mer Gott helfe – ich waiß, wem das Messerche ischt.« »Und wem gehört es, Bamberger?« rief der Constabler und faßte den kleinen Burschen an der Schulter – »heraus mit der Sprache, Mann. – Die Frau ist allerdings mit keinem Messer getödtet, aber der Mörder kann es hier vergessen haben.« »En elender Mensch will ich sain,« betheuerte Bamberger, indem er sich gegen den ihn scharf beobachtenden Richter wandte – »en erbärmlicher, elender Mensch, wenn's Messerche nich ä jungem Borschen vom Lande isch – Schämes Lively haißt er met Nomen. – Hot er mer doch erscht am vergangena Donnerschtog ä blanken baaren Silberdoller defir gegebe.« »James Lively,« brummte der Constabler, »nun, der hat die Frau nicht ermordet – weiß aber der Henker, wie sein Messer hier hereinkommt.« »James Lively?« wiede

