Leahs Sicht Er zog eine Waffe und richtete sie direkt auf mich. „Wer zur Hölle bist du?“ verlangte er, die Augen kalt, der Finger zuckte am Abzug. Meine Kehle wurde trocken. Ich öffnete den Mund, stotternd. „Ich… ich bin—“ Seine Lippen verzogen sich zu einem Grinsen, das mein Zögern verspottete. „Ein Spion? Ist das, was du bist? Scheiße!“ knurrte er, das Wort giftig. In meinem Kopf hörte ich den scharfen Knall von Schüssen, sah mein Blut über den Boden strömen. Meine Brust zog sich zusammen, Schweiß brach mir auf der Stirn aus. Ich blinzelte heftig. Kein Schuss war gefallen. Es war nur meine Vorstellung—doch es fühlte sich so real an. Ich ballte die Fäuste, meine Knöchel wurden schneeweiß, während ich mich zwang zu sprechen. „Entschuldigung. Ich habe nur nach deinem Namen gefragt, w

