Kapitel 1

2685 Words
Leahs Perspektive „Sebastian, du bist wirklich ein großartiger Mann“, sagte mein Vater Luke warmherzig, seine Augen waren feucht. „Ich kann dir gar nicht genug danken, dass du meine Tochter von ganzem Herzen liebst – trotz ihrer manchmal kaltherzigen Art.“ Es war mein Verlobungstag – mit Sebastian, dem Mann, von dem ich einst dachte, er sei zu gut für jemanden wie mich. Ehrlich gesagt konnte ich kaum glauben, dass dieser Tag endlich gekommen war. Ich war schon immer ein harter Mensch. Gefühle zeigte ich selten. Ich baute Mauern um mich, blieb vorsichtig und ließ kaum jemanden an mich heran. Aber bei ihm war es anders. Er gab mir das Gefühl, dass es sicher war, weich zu sein. Bei ihm konnte ich zusammenbrechen, mich ausdrücken, einfach ich selbst sein – ohne Scham. Ihn vor sieben Jahren kennenzulernen, veränderte alles. Und in all diesen sieben Jahren habe ich es nie bereut. Er war sanft, geduldig, und ließ mich irgendwie fühlen, als wäre ich der Mittelpunkt seiner Welt. „Herr Luke, es ist mir wirklich eine Ehre“, antwortete Sebastian mit fester Stimme, erfüllt von Zuneigung. „Vielleicht wissen Sie es nicht, aber Leah ist eine unglaubliche Frau. Mit ihr fühlt sich alles anders an. Sie ist freundlich, klug und emotional stark. Ich kann nie genug von ihr bekommen... also sagen Sie mir: Warum sollte ich sie nicht schätzen?“ Während er das sagte, griff er nach meiner Hand und küsste sie zärtlich. Ich konnte nicht anders, als zu kichern – mein Herz pochte vor Aufregung. Dieser Moment fühlte sich wie ein Traum an. „Sie ist ganz wie ihre Mutter“, fügte mein Vater hinzu, seine Stimme wurde weicher vor Nostalgie. „Euch zusammen zu sehen, bringt Erinnerungen zurück, von denen ich dachte, sie seien längst begraben. Und ich bin so dankbar... zu wissen, dass ich meine Tochter in so sichere Hände gebe.“ Bevor ich antworten konnte, trat Mrs. Phillips – Sebastians Mutter – zu uns. Elegant, würdevoll und voller Leben strahlte sie die Wärme einer Frau aus, die die Kunst, leidenschaftlich zu lieben, gemeistert hatte. Sie hatte uns immer unterstützt und war für mich mehr wie eine zweite Mutter als eine zukünftige Schwiegermutter. Sie umarmte mich herzlich, ihr Parfüm hüllte mich in Geborgenheit. Nach der Umarmung wandte sie sich mit derselben Eleganz meinem Vater zu. Ihre Assistentin trat leise und effizient vor und überreichte ihr eine samtige Schachtel. „Leah“, sagte sie mit einem strahlenden Lächeln, „Sebastian hat mir ein wenig über deinen Stil erzählt, und ich habe diesen Ring persönlich ausgesucht. Ich hoffe, er gefällt dir?“ Mein Herz schwoll vor Rührung. Dieser Moment – dieser ganze Tag – war bereits perfekt, und jetzt das? Sie öffnete die Schachtel langsam, und das Funkeln des Rings blendete mich fast. Er war atemberaubend. Mir fehlten die Worte. „Ich liebe ihn, Mrs. Phillips“, hauchte ich völlig überwältigt. Ihr Lächeln veränderte sich – verspielt, aber bestimmt. „Hör auf, mich Mrs. Phillips zu nennen. Ich bin jetzt deine Mama.“ Ich nickte schnell, der Kloß in meinem Hals wurde dicker. Meine Mama. Allein das zu hören, ließ etwas Warmes in meiner Brust aufblühen. Der Raum summte leise vor Musik und Gesprächen, als der Moment des Ringtausches näher rückte. Sebastian stand neben mir, sein Daumen strich sanft über den Handrücken. Ich hatte mich noch nie so sicher, so... vollständig gefühlt. Doch gerade als der Standesbeamte die kleine Bühne betrat, öffneten sich die Doppeltüren mit Schwung. Vier fremde Männer traten in den Saal, gekleidet in schlichte, dunkle Anzüge. Meine Stirn legte sich in Falten. Sie sahen nicht aus wie Gäste – und ich war mir sicher, dass wir nur streng ausgewählte Einladungen verschickt hatten. Sie marschierten selbstbewusst durch die Menge, die Augen fest auf uns gerichtet. Einer zog eine Marke hervor. „Vom Staatlichen Polizeidepartement.“ Mir stockte der Atem. „Herr Luke Benjamin“, sagte der Anführer, den Blick auf meinen Vater gerichtet. „Sie sind verhaftet.“ Die Musik verstummte. Ebenso mein Herzschlag. Alle erstarrten. „Wovon reden Sie?!“ schrie ich, meine Stimme scharf und zitternd. Der Mann zuckte nicht einmal. „Herr Luke wird wegen Geldwäsche untersucht. Wir haben stichhaltige Beweise gegen ihn.“ Mir wurde eiskalt. Ich drehte mich zu meinem Vater um, der wie versteinert dastand, schweigend. Meine Verlobung verwandelte sich direkt vor meinen Augen in einen Albtraum. „Das ist eine absolute Lüge!“ rief ich und stellte mich dem Beamten in den Weg. „Mein Vater hat sich nie in etwas Illegales verwickelt. Sie haben den falschen Mann. Ich will die Beweise sehen, bevor Sie auch nur einen Schritt weitergehen.“ Der Beamte seufzte, als hätte er so etwas schon oft erlebt. „Fräulein, wenn Sie Antworten wollen, finden Sie sie auf der Wache. Jungs, nehmt ihn mit.“ „Nein! Ihr könnt das nicht tun! Ihr könnt meine Verlobung nicht ruinieren!“ schrie ich, versuchte, ihnen den Weg zu versperren. Doch mein Vater trat sanft vor. „Leah“, sagte er leise, aber bestimmt, „lass sie ihre Arbeit machen. Mein Anwalt wird sich darum kümmern.“ Die Beamten traten vor. „Herr Luke Benjamin, alles, was Sie sagen, kann und wird vor Gericht gegen Sie verwendet werden.“ Während sie ihm Handschellen anlegten, rannte ich ihnen hinterher, ignorierte das schockierte Flüstern um mich herum. Draußen herrschte Chaos – Reporter, Blitzlichter, Menschen riefen Fragen. Ich fühlte mich bloßgestellt, bis auf die Haut. Das sollte der schönste Tag meines Lebens werden. Und mein Vater... wurde wie ein Verbrecher abgeführt? „Ich komme mit dir zur Polizeistation“, sagte Sebastian und zog mich in eine feste Umarmung. Seine Arme waren das Einzige, was mich noch zusammenhielt. Ich nickte, während mir stumm die Tränen über das Gesicht liefen. Was würde seine Familie jetzt von mir denken? Von uns? Mein Kopf raste, aber eines war sicher – ich würde alles tun, um die Unschuld meines Vaters zu beweisen. Stunden später… Nachdem ich mit dem leitenden Ermittler gesprochen hatte, sank mir der Magen. Sie hatten Beweise – Dokumente mit der Unterschrift meines Vaters. Das Geld war über legitime Geschäftskonten gelaufen. Auf dem Papier sah alles sauber aus. Aber das Muster... die Verbindungen... sie schrien förmlich Geldwäsche. Ich verlangte, mit meinem Vater zu sprechen. Hinter der dicken Glasscheibe im Besucherraum stand ich da und versuchte, mich zusammenzureißen. „Papa“, sagte ich mit zitternder Stimme. „Sag mir, was hier los ist. Bitte.“ Er sah auf, Scham lag in seinen müden Augen. „Ich weiß nicht, wie das passiert ist, Leah. Aber ich schwöre dir bei allem – ich bin unschuldig. Ich würde so etwas niemals tun. Jemand steckt dahinter. Ich weiß nur nicht, wer... oder warum.“ „Willst du sagen, du hast diese Dokumente nicht unterschrieben?“ hakte ich nach. Er rieb sich die Stirn. „Ich... ich weiß es nicht. Es waren so viele. Mindestens zehn Verträge kamen auf einmal. Ich musste zu einem dringenden Termin – und ich...“ Seine Stimme brach. „Ich habe sie unterschrieben, ohne sie zu lesen. Es war dumm. Aber ich schwöre, ich wusste nicht, was ich da unterschreibe.“ Mir wurde übel. „Ich werde dich da rausholen, egal was es kostet“, sagte ich mit zusammengebissenen Zähnen, Entschlossenheit brannte in meiner Brust. Ich ging hinaus, mein Herz war zu Stein geworden. Jemand hatte ihn hereingelegt. Und ich werde herausfinden, wer. **** Nachdem ich gestern meinen Vater verlassen hatte, begann alles auseinanderzufallen. Trotz unseres Einflusses – trotz des Namens, den wir aufgebaut hatten – konnte ich nicht glauben, wie schnell sich alle von uns abwandten. In so einem Moment hätte mein Vater Berge versetzt, um sicherzustellen, dass keiner von ihnen auch nur eine Nacht hinter Gittern verbringt. Aber jetzt? Sie waren verschwunden. Falsche Loyalität. Jahrelang hatten sie von unserem Namen gelebt, und doch – tief im Innern wollten sie, dass wir fallen. Aber ich werde das nicht zulassen. Sogar unser Anwalt hat aufgegeben – hat es nicht einmal versucht. Sagte, alle Beweise würden direkt auf meinen Vater deuten. Er könne nicht helfen. Wollte nicht helfen. Ich war verzweifelt, gebrochen und wusste nicht mehr, wem ich vertrauen konnte – außer Sebastian. Er sagte, er wolle mir trotzdem helfen. Trotz des Skandals. Trotz der geplatzten Verlobung. Ich klammerte mich an diese Hoffnung. Er liebt mich noch. Er glaubt noch an mich. So benimmt sich ein wahrer Partner… oder? Er bat mich, ihn heute in der Kanzlei seines Anwalts zu treffen. Es gab mir ein kleines Gefühl der Erleichterung – vielleicht gab es doch noch einen Ausweg. Vielleicht konnten wir die Dinge gemeinsam in Ordnung bringen. Als ich ankam, wartete er schon. Er zog mich in eine Umarmung, als wäre nichts geschehen. Ich lächelte schwach und ließ mich von ihm hineinführen. Aber irgendetwas fühlte sich falsch an. Das Gebäude war heruntergekommen. Der Flur war düster. Und als ich mich umsah, sah ich keine Schilder, keine Zertifikate – nichts, das auf eine Anwaltskanzlei hindeutete. Ich zögerte. „Sebastian… bist du sicher, dass das der richtige Ort ist?“ fragte ich leise. Er lächelte nur und drückte meine Hand fester. „Vertrau mir.“ Drinnen kam ein großer Mann im dunklen Mantel auf uns zu. Er sah kein bisschen wie ein Anwalt aus. Mein Herz setzte kurz aus. Dann sagte der Mann kalt: „Also ist das das Mädchen, dessen Vater unseren Kredit aufgenommen hat und nicht zurückzahlen konnte. Da du das Geld nicht hast, nehmen wir eben dich.“ „Was?“ Ich erstarrte und klammerte mich fester an Sebastians Hand. Aber er zog sie weg. Mein ganzer Körper wurde taub, als er mich nach vorne stieß. „Sebastian?! Was tust du da?“ schrie ich. Er grinste. „Das ist der Preis, wenn deine Familie versucht, die Geschäftswelt zu beherrschen. Ich habe dich gewarnt, oder? Ich werde hier in Deutschland regieren. Du und dein Vater? Nur Bauern auf dem Schachbrett.“ Schmerz durchbohrte mich, schärfer als jedes Messer. „Du hast mich benutzt…“ Er trat zurück, ohne ein Fünkchen Reue. „Zahl den Kredit, dann lassen sie dich gehen. Wenn nicht – musst du dir deine Freiheit verdienen.“ Dann ging er. Einfach so. „Ich werde nicht hierbleiben! Ich habe hier nichts zu suchen!“ schrie ich, drehte mich um und stürmte los. Doch dann – traten sechs kräftige Männer aus dem Schatten und blockierten meinen Weg. Meine Schritte stockten. Ich taumelte zurück und bemerkte nicht einmal, wie mein Rücken die kalte Wand berührte. „Dachtest du, das hier wäre ein Witz?“ fragte der erste spöttisch mit dunkler Stimme. Mein ganzer Körper zitterte. Mein Atem stockte. Es fühlte sich an, als würde sich der Boden unter mir auftun – besonders, als er mit den Fingern über meine Lippen strich. „Alle zurück“, sagte ein anderer und musterte mich wie eine Ware. „Ihre Haut ist glatt. Zu sauber für billige Prostitution. Warum versteigern wir sie nicht an unseren besten Kunden? Sie erinnert an dieses störrische Mädchen, das er aus Versehen getötet hat, weil sie sich geweigert hat, zu tun, was er wollte.“ Mein Atem bebte. Versteigert? In die Prostitution? „Die Auktion ist heute Nacht. Macht sie fertig“, befahl er einem der anderen. „Ich finde nicht, dass wir sie nur einem überlassen sollten“, murmelte ein weiterer kalt. „Warum machen wir nicht wöchentliche Auktionen? Sie bringt mehr Geld ein als die anderen. Dieser sogenannte beste Kunde bringt sie sowieso in einem Monat um. Bis dahin könnten wir täglich Kasse machen.“ Ich starrte sie fassungslos an. Wie konnten Menschen so herzlos sein? So grausam? „Du hast mir gar nichts zu sagen“, knurrte der erste. „Meine Loyalität gilt ihm.“ Dann warf er mir einen letzten kalten Blick zu und verschwand. Ein anderer trat ruhig auf mich zu – kalt, gnadenlos – und trat mir mit voller Wucht in den Bauch. Ich brach zusammen, nach Luft ringend, als der Schmerz wie eine Welle über mich hinwegrollte. „Vielleicht hasst er dich jetzt noch mehr“, höhnte er mit einem bösen Grinsen. „Bringt sie in das Mädchenquartier. Sagt den anderen, sie sollen sie foltern. Mal sehen, wer heute Abend noch meint, eine Stimme zu haben“, spuckte er aus und ging davon. Ich wurde vom Boden gezerrt, obwohl mein Körper vor Schmerz schrie, durch den kalten Flur geschleift – und alles, woran ich denken konnte, war: Das darf nicht wahr sein. Aber es war es. Einige Stunden später. Ich stand auf dem Podium, zitternd. Meine Knie waren schwach, doch ich versuchte, es zu überspielen – so zu tun, als würde ich tun, was sie wollten. Einflussreiche Leute füllten den Raum, ihre kalten Blicke durchbohrten mich wie ein Stück Fleisch. Der Boss stand stolz da, erwartete, dass sie anfangen, für mich zu bieten. Doch dann spottete einer der Männer plötzlich: „Wie lächerlich – jemanden wie sie versteigern? Sie ist voller blauer Flecken! Was soll dieser kranke Witz? Schafft sie von der Bühne!“ Der Raum wurde eiskalt. Gegenstände flogen in meine Richtung – Glas, Servietten, sogar ein halbvolles Getränk. Ich zuckte zusammen, mein Herz raste, während die Demütigung wie Feuer durch meine Adern brannte. Ich sah die hämischen Grinsen der anderen Mädchen. Sie sahen zufrieden aus. Der Kerl, der ihre Misshandlung angeordnet hatte, grinste, als hätte er ein Spiel gewonnen. Er hatte mir zuvor gedroht, mich umzubringen, wenn ich auch nur ein Wort sagte. Bevor ich reagieren konnte, packte mich eine Hand grob und zog mich von der Bühne, schleifte mich den Flur hinunter. Es war der Typ, der mich dem „besten Kunden“ versteigern wollte. Er stieß mich hart gegen die Wand. „Siehst du, was du angerichtet hast?!“ brüllte er, voller Wut. „Du hast zugelassen, dass sie deinen Körper so zugerichtet haben – nur um alles kaputt zu machen!“ Er schlug mit der Faust neben meinen Kopf gegen die Wand, griff in mein Haar und zog es brutal. „Wenn das nochmal passiert, bist du tot. Du hast den falschen Mann wütend gemacht – und ich muss es ausbaden! Wie soll ich das jetzt wieder gutmachen?!“ Er knurrte und warf mich von sich. „Zurück ins Mädchenquartier. Lass die blauen Flecken behandeln. Sofort.“ Ich sagte nichts – ich nickte nur und ging schnell weg, mein Atem ging flach. Niemals hätte ich geglaubt, dass mein Leben in nur zwei Tagen so entgleisen könnte. Als ich das Mädchenquartier betrat, fiel mir etwas Seltsames auf. Es war leer. Alle waren wohl noch im Clubhaus. Vor lauter Wut hatte er diesen kleinen Umstand vergessen. Ein dummer Fehler. Ich bewegte mich schnell. Ich fand unter den Sachen der Mädchen ein Ersatzoutfit, zog es an und schlich in den Flur. Mein Ziel: das Büro. Ich brauchte meine Sachen. Mein Handy. Es war schwerer zu finden, als ich dachte – aber ich gab nicht auf. Ich suchte, bis ich es in einer Schublade entdeckte. Jackpot. Ich schnappte mir mein Handy und begann, schnell Fotos zu machen – von den Räumen, der Auktionsbühne, den Kundenlisten an der Wand. Ich fand Dokumente und übertrug alles, was ich konnte, auf mein Handy. Aufnahmen, Namen, Zahlungsdetails. Alles. Die Mädchen kamen normalerweise erst gegen 4 Uhr zurück. Es war erst 2 Uhr. Ich hatte Zeit. Und ich würde sie nicht verschwenden. Ich sammelte stichfeste Beweise. Ich schnappte mir sogar einen smarten Stift – ohne zu wissen, was er enthielt – bevor ich mich zum Ausgang schlich. Ich bewegte mich wie ein Schatten – leise, schnell, verzweifelt. Der erste Flur war frei. Keine Wachen. Doch an der Haupttür standen zwei. Ich brauchte eine Ablenkung. Ich griff mir eine Glasvase vom Regal und warf sie quer durch den Raum. Sie zerschellte mit lautem Knall. Die Wachen rannten sofort zur Quelle des Geräuschs. Und genau in dem Moment – schlüpfte ich durch die Haupttür hinaus in die Nacht. Vor ein paar Stunden war ich gefangen. Jetzt – war ich auf der Flucht. Und ich werde nicht aufhören – nicht, bevor ich alles aufgedeckt habe. Mit diesen Beweisen in meiner Hand… Komme ich zurück.
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