„Hast du was gefunden?“, wollte Tiberius wissen, und in seiner Stimme lag ein Hauch von Erleichterung – er schien froh, dass sie bald von hier verschwinden konnten. Jinx nickte und hielt die Akte fest. Es stand nicht viel darin, aber es genügte, um ihre Welt ins Wanken zu bringen. Reah Adamantmond, siebenundzwanzig Jahre alt, war am zweiundzwanzigsten Mai zweitausendundsieben, dem Tag von Jinx’ Geburt, mit starken Wehen aufgenommen worden. Begleitet hatte sie ein Mann namens Rune. Kein Nachname. Kein weiteres Detail. Jinx fühlte ein unerwartetes Gefühl von Dankbarkeit, als sie an ihre Zieheltern dachte. Sie hatten ihr durch den Zweitnamen eine Verbindung zu ihrer Mutter bewahrt. Ein dünner Faden, aber ein bedeutungsvoller. Adamantmond. Ein scharfer Stich von Übelkeit überkam sie, als s

