Kapitel 33: Valerian

2366 Words

Ein trüber Morgen graute über dem Herrenhaus, die Wolken hingen schwer und grau am Himmel, als wollten sie die Stimmung des Alphas widerspiegeln. Doch nichts war düsterer als Valerians Laune. Wie so oft in den letzten Wochen hatte er die Nacht in seinen eigenen Gemächern verbracht – allein, in einem Raum, der ihm mehr wie ein Gefängnis als ein Rückzugsort erschien. Sein eigenes Schlafzimmer. So etwas hätte es mit Jinx nicht gegeben. Aber Aurelia bestand darauf, dass er ihre Unabhängigkeit respektierte. Und wenn er ehrlich zu sich selbst war, störte ihn diese erzwungene Nachtruhe schon lange nicht mehr. Es war, als hätte er sich an die Distanz gewöhnt, die zwischen ihnen lag – eine Distanz, die nicht nur physisch war, sondern auch emotional. Seit die Luna in sein Leben getreten war, hatte

Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD