Am nächsten Morgen fiel es Jinx schwer, die düstere Schwere der vergangenen Nacht abzuschütteln. Die Bedeutung ihres Traums lastete so stark auf ihr, dass ihr der Appetit verging – obwohl Merriam sich alle Mühe gegeben hatte, aus den wenigen verbliebenen Vorräten ein ansprechendes Frühstück zu zaubern. „Was ist los, Jinx? Du siehst blass aus. Geht es dir nicht gut?“, fragte die mütterliche Lykanerin besorgt. Mit einem Anflug von Schuldgefühl schob sich die junge Wölfin einen weiteren Löffel des liebevoll zubereiteten Haferbreis in den Mund. Merriam hatte ihn mit geriebenen Äpfeln gesüßt und mit getrockneten Beeren sowie knackigen Nüssen verfeinert. „Mach dir keine Sorgen, Merriam. Mir geht es gut. Ich hatte nur heute Nacht ziemlich wilde Träume.“ Merriam grinste schief. „Na, wen wunder

