Der metallische Geruch von Blut haftete der Luna noch lange in der Nase, als sie den Ort des Massakers hinter sich ließ. Es war ein Duft, der sie hungrig machte, ein Verlangen weckte, das sie nicht ignorieren konnte. Mit einem knappen Befehl wies sie ihre Dienerin an, ein paar saftige Steaks für sich und Claudia zu servieren. Während sie in ihren Gemächern auf das Essen warteten, durchbrach Aurelia die Stille mit einem scharfen Fauchen. Ihre Stimme war wie eine Peitsche, die durch den Raum schnitt. „Das nächste Mal musst du dich besser im Griff haben. Deine Hysterie hätte beinahe alles ruiniert. Zudem hast du mir versichert, dein Gefährte hätte keine Chance gegen alle drei Söldner. Wegen deiner Fehleinschätzung habe ich Mirko verloren.“ Der Zorn brodelte gefährlich in Aurelias Brust. Am

