Viertes Kapitel.Gott grüß die zarte Jungfrawn fein, Ich main auf Erd müg nichts gesayn, Das da sey Ewr Genosse. Jene Zeit der Verwirrung im Hause des Herrn vom Rhein, in der Joffriede, von einem dunkeln, bösartigen Gefühle getrieben, die unglückliche Blinde von der Seite ihres Gatten aus der Mitte ihrer Lieben auf ihre düstre, blutgezeichnete Wandrung wegführen wollte, wo Galeazzo, von wüthender Leidenschaft ergriffen, nach einem unschuldigen Opfer seiner Begier die frevelhafte Hand erhob, war von der fahrenden Sängerin, Eitel Glockenklang, die sehnsüchtig eines unbewachten Augenblicks harrte, in dem sie sich der Obhut Joffriedens und der Verbindung mit den Geißlern entziehen konnte, zur schleunigsten Flucht benutzt worden. Wie einige Stunden früher ihr einstiger Dux, Felician Süßbutter

