Die Höhle wirkte bedrückend, weil es still war, nicht nur, weil die Wände kalt waren oder der Himmel dunkel. Die Art von Stille, die sich zu lange hinzog. Die Art, die einem in die Knochen kroch. Ich spürte es daran, wie sich die Meute jetzt um mich herum bewegte, auch wenn niemand es laut aussprach. Vorsichtiger. Wachsamer. Einige sahen mich an, als wäre ich eine Bedrohung. Andere, als wäre ich bereits ein Fehler. Und Kael ... Ich hatte Kael seit Tagen nicht gesehen. Er hatte mich nicht in seine Arme gezogen und mir nicht die Spuren hinterlassen, die er mir immer mit seinem Mund und seinem Körper hinterließ, wenn seine Welt zu schnell wurde. Er kam mir nicht näher. Nicht, weil er mich nicht wollte. Aber weil sich etwas verändert hatte. In der Abenddämmerung sah ich ihn wieder am

