Kapitel 18

1312 Words

Kael erstarrte. Nicht die Stille der Kontrolle – sondern etwas Urtümliches. Sein Körper war steif, und sein Kopf neigte sich ein wenig, als der Wind wieder drehte. Ich lag zusammengerollt auf den Fellen und hielt meine schmerzenden Rippen und meinen geschwollenen Bauch. Ich war immer noch halb gebrochen von Aylas Angriff. Aber ich spürte es auch, selbst wenn es wehtat. Etwas stimmte nicht. Es war nicht nur eine weitere Patrouille. Keine Rebellen. Keine Soldaten aus Veyne. Dieser Geruch war kälter. Älter. Verbrannte Erde und Asche. Knochen und Ruinen. Kael sagte nichts. Er stand langsam auf, seine Nasenflügel bebten und seine Muskeln waren unter seiner vernarbten Haut angespannt. „Was ist los?“, flüsterte ich. Seine Stimme klang rau. „Jäger.“ „Aus dem Hof meines Vaters?“ Kael sch

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